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Publikation : Die Ukraine, Russland und der „Westen“

Zur Geschichte eines internationalen Konflikts

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Überall in der Ostukraine sieht man übriggebliebene Stellungen aus den Gefechten 2014/15. Immer noch gibt es trotz Minsker Friedensabkommen Kämpfe mit Toten und Verletzten. CC BY 2.0, Foto: Eugene Titov / Rosa-Luxemburg-Stiftung

„Es wird Krieg geben“, erklärte der US-amerikanische General Robert Neller bei einem Truppenbesuch am Weihnachtstag 2017 in Norwegen. Schon eineinhalb Jahre zuvor hatte der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger gewarnt, dass aus „Eskalationsschritten militärische Kampfhandlungen“ zwischen Russland und dem „Westen“ werden könnten, die Gefahr sei „größer denn je“. Ischinger hat der Nato mehrfach zur Zurückhaltung im Umgang mit Russland geraten. Sie solle „nicht draufsatteln, sondern mäßigen“. Der Diplomat sieht die Russland-Strategie der Nato als eindimensionale „Demonstration militärischer Stärke“. Dialog, Entspannung und die Rückkehr zu Rüstungskontrollen seien strategisch geboten.
 

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Lutz Brangsch
und Judith Dellheim arbeiten am Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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