Zum Hauptinhalt springen

Publikation : Freihandel als Sackgasse

Die EU-Handelspolitik behindert eine strukturelle Transformation in den afrikanischen Ländern

Wichtige Fakten

Reihe
Standpunkte
Autor
Nico Beckert,
Erschienen
April 2018
Bestellhinweis
Nur online verfügbar
Zugehörige Dateien

Details

Die Abhängigkeit von Rohstoffexporten kann nur durch eine strukturelle Transformation der inländischen Wirtschaft überwunden werden. Die derzeitige europäische Handelspolitik führt aber zwangsläufig zu Entwicklungsblockaden. Obwohl Kanzlerin Angela Merkel und Entwicklungsminister Gerd Müller die Handelsabkommen mit afrikanischen Staaten mittlerweile als schädlich und „nicht richtig“ bezeichnet haben,1 beharren Deutschland und die Europäische Union (EU) gegenüber den meist rohstoffreichen Staaten Afrikas weiterhin auf dem Abschluss solcher Abkommen. Diese Handelsverträge zementieren die Rohstoffexportabhängigkeit und behindern eine grundlegende Veränderung der Wirtschaftsstruktur in rohstoffreichen Ländern, ohne die eine soziale und wirtschaftliche Entwicklung kaum möglich ist.
 

Weiterlesen

Weitere Inhalte zum Thema

Kohlenstoffhandel mit Wäldern: REDD+ ist keine Lösung für die Klimakrise

: Nachricht 14.11.2025

Das REDD+ Programm bewirbt den Handel mit Kohlenstoffzertifikaten als Schutzmaßnahme für Wälder.

Koloniale Kontinuitäten

: Policy Brief 11/2025

Europas Handelspolitik zur Rohstoffsicherung. Policy Brief von Bettina Müller

Kaffee oder Kokain?, 17 April 2026

: Diskussion/Vortrag

Hannover18:00 Uhr

Veranstaltung mit Vertreter*innen des Indigenen Regionalrats des Cauca/Kolumbien (CRIC) und der…