Gesprächskreis Rechts

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Der Gesprächskreis

 

Der Gesprächskreis Rechts greift seit einigen Jahren regelmäßig aktuelle und brisante Themen im Schwerpunkt Neonazismus und Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit auf, um die Zielgruppe eines Fachpublikums in einigermaßen „geschütztem Rahmen“ zu intensiven und offenen Gesprächen zusammenzuführen.  Langfristig schwebt uns die Entstehung  eines arbeitsfähigen Zirkels von Fachleuten und Aktiven vor, die sich regelmäßig zweimal im Jahr zu einer kleinen, eintägigen Schwerpunkttagung treffen und zu Themen arbeiten und diskutieren, die im Themenfeld gerade auf den Nägeln brennen.

In den zurückliegenden Jahren waren das z.B. die Themen „Angriff der Eliten“ im Kontext der Sarrazin-Debatte, „Neonazis in der DDR“, „Männer – Macht – Waffen – Gewalt“, das „Extremismus“-Konstrukt sowie die Auswirkungen der „Extremismus-Klausel“, der „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) unter anderem unter dem Titel „Die Morde, der Prozess, die Geheimdienste und der Rassismus“ sowie „Bildungsarbeit ohne Geheimdienst“.

Zum Konzept des GK Rechts gehört es auch, nicht nur in Berlin präsent zu sein, sondern jeweils in Kooperation mit unseren Landesstiftungen und Regionalbüros sowie je lokalen und regionalen Partner_innen im ganzen Land präsent zu sein: bisher hat der GK Rechts schon in Duisburg, Weimar, Leipzig, Berlin, Kiel, Mainz und München gastiert. Es kristallisiert sich heraus, dass es einen festen und wachsenden Stamm an „Dauergästen“ gibt und jeweils regionale Teilnehmer_innen. Die Größe der Veranstaltung, die mit Mittagessen und Nachmittagskaffee einen guten halben Tag dauert, hat sich bei etwa 30 – 40 Teilnehmer_innen eingependelt, was eine intensive und arbeitsame Diskussion ermöglicht.

Methodisch haben sich Round-Table-Gespräche mit Expert_innen ebenso wie klassische Formate mit Fach-Input und anschließender Plenardiskussion bewährt. Es wird jeweils angestrebt, die Ergebnisse der Klein-Tagungen in Audio- oder Video-Formaten oder als gedruckte Broschüre bzw. PDF zu sichern und auch denjenigen zugänglich zu machen, die es zum Termin nicht geschafft haben.

Einige dieser Ergebnisse finden Sie hier:


Der nicht öffentliche, aber grundsätzlich offene GK Rechts steht allen Interessierten offen, die an vertiefenden Diskussionen zu aktuellen Entwicklungen und Problemen im Themenfeld Neonazismus und Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit interessiert sind. Die Aufnahme in den Info- und Einladungsverteilers ist über den zuständigen Referenten der Akademie für Politische Bildung, Friedrich Burschel möglich.

Fahrtkosten zum Veranstaltungsort können bis zu einem gewissen Umfang erstattet werden.

 

Koordinator des Gesprächskreises:

Friedrich Burschel
E-Mail: burschel@rosalux.de
Te.: 030 44310-183

Audioaufzeichnungen