Größere Veranst. Projekt

Koloniales Vergessen: Quo vadis, Hamburg?

Information

Jahr

2018

Typ

Größere Veranst.

Träger, Projekt­verantwort­liche

Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD Bund e. V.)

Förder­summe

1000 €

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Beschreibung

2. Transnationaler Herero- und Nama-Kongress vom 05.-08.04.18 in Hamburg
Der Genozid an den Ovaherero und Nama und die Hamburger Kolonialgeschichte.
Die Hamburger Rassismus-Geschichte reicht vom transatlantischen Handel mit versklavten Menschen über die zentrale Rolle im deutschen Kolonialreich bis in die Gegenwart hinein. Dabei wiegt die zentrale Bedeutung der Hafenstadt im Kontext des Genozids an den Ovaherero und Nama in Namibia zwischen 1904 und 1908 besonders schwer. Welche Rolle spielte Hamburg beim ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts? Welche Spuren im Stadtraum glorifizieren Kolonialismus und Völkermord und was passiert mit den erinnerungspolitischen Leerstellen?
Nach dem ersten Kongress in Berlin im Oktober 2016 sind die Vertreter*innen der Ovaherero und Nama erstmalig in Hamburg zu Gast, um diese und andere Fragen gemeinsam zu beleuchten. Der Kongress wird in deutscher und englischer Sprache abgehalten.

Das Projekt wird von der Landesstiftung Hamburg betreut.