Vorstellung des Studienwerks

Entwicklung des Studienwerks

Das Studienwerk existiert seit 1999. In 2019 hatten wir unser 20-jähriges Bestehen, das wir mit einem feierlichen Festakt begangen haben. Hier haben wir auch einen Kurzfilm, der von Stipendiat*innen über die Vorteile und Möglichkeiten, die ein Stipendium bietet, gedreht wurde. Wir zeigen sehr gerne dieses Video zu Beginn unserer Einführungsseminare.

In den 20 Jahren hat das Studienwerk eine rasante Entwicklung in der Promotions- und Studienförderung hinter sich. Diesem Schaubild könnt Ihr die Entwicklung der Anzahl der Geförderten entnehmen.

Im September 2020 ist die Rosa-Luxemburg-Stiftung vom Franz-Mehring-Platz 1 (FMP1) in ihren Neubau in der Straße der Pariser Kommune direkt am Ostbahnhof umgezogen. Das Studienwerk ist dort  in der dritten und vierten Etage anzutreffen.

Das Studienwerk besteht aus zwei Bereichen: der Studienförderung und der Promotionsförderung. Wir unterscheiden noch einmal jeweils nach den Förderprogrammen unserer staatlichen Zuwendungsgeber, von denen wir für die Vergabe der Stipendien die finanziellen Mittel erhalten und an deren jeweiligen Richtlinien wir uns orientieren müssen: BMBF-Stipendium und Internationales Stipendium (AA). Im BMBF-Programm sind auch unsere Promotionskollegs und die sogenannten Thematischen Promotionen angesiedelt. Im Internationalen Stipendium haben wir auch ein Sonderprogramm für Nordafrika (SPNA) und ein Sonderprogramm zur Förderung von verfolgten Wissenschaftler*innen aus der Türkei (SPWT) umgesetzt. Letzteres ist ein Förderprogramm, in dem wir Kurzzeitstipendien für einen Forschungsaufenthalt in Deutschland für eine Dauer von sechs Monaten an Promovierte oder Promovierende vergeben.

Last but not least haben wir zurzeit auch ein Postdoc-Stipendienprogramm für Nachwuchswissenschaftler*innen aus Ländern des Globalen Südens aufgebaut, das aus BMZ-Mitteln finanziert wird: ein »Programm zur Förderung wissenschaftlicher Expertise zu globalen Fragestellungen«. Auch hier vergeben wir die Stipendien für Forschungs- und Lehraufenthalte für eine Dauer von sechs Monaten. In diesem Zusammenhang haben wir ein internationales Forschungskolleg zu Autoritarismus, Populismus und Gegenstrategien (International Research Group on Authoritarianism and Counter-Strategies) begonnen.

Verantwortlichkeiten und Kontaktmöglichkeiten im Studienwerk

Hier findet Ihr ein Organigramm des Studienwerks, in dem sämtliche Kolleg*innen aufgelistet sind und aus dem Ihr entnehmen könnt, für welche Bereiche sie zuständig sind. Es gibt einen Studienbereich und einen Promotionsbereich. Darüber hinaus gibt es aber auch Aufgaben, für die Kolleg*innen aus anderen Bereichen zuständig sein können, z.B. für die Ehemaligenarbeit oder für das Finanzmanagement.

Prinzipien einer guten Kommunikation

Angesichts der Anzahl der Geförderten, die in den letzten Jahren stets zugenommen hat, haben wir alle Hände voll zu tun. Wir bitten Euch daher um Verständnis, dass wir nicht immer sofort Eure Anliegen bearbeiten können. Bringt nötigenfalls etwas Geduld mit, denn hin und wieder kann es zu Verzögerungen kommen. Wenn Ihr allerdings selbst nach 14 Tagen noch keine Antwort von uns bekommen habt, wird es allerhöchste Zeit, uns zu erinnern - und Euch bei uns zu beschweren.

Damit wir das Aufkommen von E-Mails, Nachrichten auf dem Anrufbeantworter und dergleichen möglichst geringhalten, bitten wir Euch, ein paar wenige Regeln einzuhalten, die sich in der Kommunikation als nützlich erwiesen haben.

Wenn Ihr eine Information zum Stipendium oder dergleichen benötigt, schaut als allererstes in das Self-Service-Portal (SSP) und in das Intranet, sowie auch in diese Einführung hier auf der Internetseite. Dort findet Ihr die Antworten zu den allermeisten Anliegen. 

Erst wenn Euch weiterhin etwas unklar bleiben sollte, schreibt uns bitte eine E-Mail. Bitte klärt vorher, welche*r Kolleg*in für das Anliegen zuständig ist. Hierzu schaut Ihr am besten in das Organigramm des Studienwerks. In der Regel wendet Ihr Euch mit Sachfragen an die Sachbearbeitungen und mit inhaltlichen Fragen an die Referent*innen.

Bitte schreibt nicht mehrere E-Mails mit demselben Anliegen an unterschiedliche Kolleg*innen – das führt nur zu einem Rauschen und zu unnötiger Doppelung von Arbeiten. Wenn Ihr es aus wichtigen Gründen doch machen wollt, dann setzt die anderen Kolleg*innen bitte ins cc, nicht ins bcc und nicht in separate E-Mails.

Wenn Ihr es gut mit uns meint, strukturiert Ihr Eure Nachrichten kurz und übersichtlich (z.B. mit Fettungen wichtiger Schlagwörter oder mittels Spiegelstrichen) und packt nicht unterschiedliche Anliegen mit ungleichem Zeitaufwand zur Erledigung oder verschiedenen zuständigen Kolleg*innen in die gleiche E-Mail. Lieber schreibt Ihr eine E-Mail mehr.

Oft geht es am Telefon aber auch schneller. Wenn Ihr uns spontan anruft, kann es passieren, dass Ihr uns nur schwer erreicht oder zwischen Tür und Angel erwischt. Wenn es um etwas geht, das mehr Zeit erforderlich macht, könnt Ihr mit uns einen Termin verabreden. Hierfür nehmen wir uns dann mehr Zeit, in der Regel eine halbe Stunde. Wenn Ihr uns per E-Mail um einen Termin fragt, wäre es sehr nützlich, wenn Ihr gleich auch zwei oder drei konkrete Vorschläge macht, sodass wir schneller zu einer Terminfindung gelangen, ohne viel hin und herschreiben zu müssen. 

Selbstverständlich bieten wir Euch auch die Möglichkeit zu persönlichen Beratungsgesprächen an.Die Stipendiat*innen in Berlin oder Brandenburg können sich für die Vereinbarung eines Beratungsgespräches in den Räumlichkeiten der Stiftung an ihre zuständige Referent*in oder Sachbearbeiter*in wenden. Die Stipendiat*innen aus anderen Bundesländern haben im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Regionaltreffen die Gelegenheit, ein persönliches Beratungsgespräch zu führen.