Einführung in die ideelle Förderung

Netzwerk organischer Intellektueller

In den 20 Jahren des Bestehens des Studienwerks haben wir ca. 3000 ehemalige Stipendiat*innen im Studium und in der Promotion gefördert. Etwa 1000 Stipendiat*innen sind in der aktuellen Förderung, darunter sind ca. 200 Promovierende. Die Ehemaligen und aktuellen Stipendiat*innen kommenaus den verschiedensten Lebensbereichen; sie arbeiten und forschen zu verschiedenen Themen und engagieren sich auf vielen Gebieten.

Es ist ein beeindruckendes Viereck der Vernetzung aus Partei & Gewerkschaften, Stiftung & Vereinen, Wissenschaft & Journalismus, Kunst & Kultur. In diesem Viereck befinden sich inzwischen viele auch prominente ehemalige Stipendiat*innen, sei es als linke Europa-, Bundes- oder Landtagsabgeordnete in den Parlamenten, als kritische Professor*nnen an den Universitäten und Hochschulen oder als engagierte Schriftsteller*nnen oder auch Dokumentarfilmemacher*innen.       

Wir sehen, dass hier ein großes Netzwerk, wenn man so will: eine politische Familie organischer Intellektueller – um ein Wort von Antonio Gramsci zu bemühen – herangewachsen ist und permanent größer wird. Wir wünschen uns, dass dieses Netzwerk die Kraft besitzt, unsere Gesellschaft im emanzipatorischen Sinne voranzubringen. Wir kämpfen seit 20 Jahren für mehr Bildungsgerechtigkeit, damit unmöglich erscheinende Bildungswege – etwa von Menschen ohne akademischen Bildungshintergrund – möglich und immer selbstverständlicher werden.  

Es gibt eine immense politische Vielfalt, die den Raum der Stiftung füllt und Stoff für Bildung und Vernetzung bietet – hoffentlich auch für Freundschaften. Wir wollen diesen Raum für ein gemeinsames Kennenlernen anbieten, damit wir miteinander, voneinander undfüreinander lernen können. 

Partizipatives & Emanzipatorisches Bildungsverständnis des Studienwerks

Das Studienwerk der Rosa-Luxemburg-Stiftung orientiert seine politische Bildungsarbeit an linken emanzipatorischen Zielen. Hierzu zählt insbesondere die Herstellung von Chancengleichheit und die Aufhebung von Bildungsungleichheiten.

Wir wollen unseren Stipendiat*innen politische Schlüsselkompetenzen vermitteln, die eine Vernetzung im linken Milieu fördern und zur Hegemoniefähigkeit der Linken in der Gesellschaft beitragen.

Dabei zielt die Förderung auch auf Selbstbefähigung: zu demokratischem Denken und Handeln im Sinne von Selbstbestimmung, zu Verantwortungsbewusstsein, Kritikfähigkeit, Streitbarkeit, Unbotmäßigkeit, Widerstandsfähigkeit, Kompromissfähigkeit, Konsensbereitschaft, Solidarität, Liebesfähigkeit, Empathie und Rationalität.

Dieses Ziel erfordert ein Bildungsverständnis, das Partizipation, Autonomie und Emanzipation als Voraussetzung von (Selbst-)Ermächtigung anerkennt.

Im Umgang mit den Stipendiat*innen bedeutet partizipatorische Bildungsarbeit bewusst gefördertes autonomes Handeln und realisiert sich in Teilhabe und Mitbestimmung in Bezug auf viele Arbeits- und Entscheidungsprozesse im Studienwerk. Es bedeutet, das Studienwerk als einen politischen Raum zu begreifen, der betreten und kultiviert werden kann.

Das Studienwerk lädt ausdrücklich zur konzeptionellen Mitarbeit ein und leistet insbesondere auch Hilfestellung bei der Vermittlung in andere Bereiche der Stiftung (Lotse).

Die vier Säulen der ideellen Förderung

Unser ideelles Förderprogramm haben wir auf vier Säulen gestellt:

  • Die erste Säule besteht aus der Förderung wissenschaftlicher Kompetenzen und der Vermittlung von sogenannten Softskills rund um den Wissenschaftsbetrieb. – Zu diesem Bereich gehören u.a. die Doktorand*innenseminare, Nachwuchswissenschaftliche Tagungen, Schreibwerkstätten, Methoden- oder Zeitmanagementseminare.
  • Die zweite Säule umfasst die Selbstbefähigung im politischen Alltag und im Leben. Hierunter verstehen wir die Förderung kritischer Selbstreflexion, von Subjektbefähigung und Widerstandsfähigkeit. – Zu diesem Bereich gehören z.B. Empowermentseminare.
  • Die dritte Säule bezieht sich auf Gesellschaftskritik und meint die Förderung linker Bildung und insbesondere transformatorischer Perspektiven. – Zu diesem Bereich zählen Workshops, Seminare und Tagungen zu gesellschaftspolitischen und bildungspolitischen Themen, z.B. die Veranstaltungsreihe des Salon Bildungoder unsere Bildungswerkstätten, die wir in Kooperation mit der Akademie für politische Bildungbetreiben.
  • Die vierte Säule dient der Vernetzung und zielt auf die Förderung des linken Zusammenhalts, auf die Zusammenarbeit mit anderen Bereichen der Stiftung, den Landesstiftungen und auch mit Institutionen und Organisationen außerhalb der Stiftung mit der Absicht der Förderung einer linken kulturellen Hegemonie. – Zu diesem Bereich zählen wir z.B. das Ehemaligentreffen, die Gesprächskreise der Stiftung, die stipendiatischen Arbeitskreise und Kooperationen mit gewerkschaftlichen Organisationen, anderen Stiftungen oder Bildungsvereinen.

Veranstaltungsprogramm des Studienwerks

Grundlage unseres Veranstaltungsprogramms ist ein emanzipatorisches Bildungsverständnis, das eine kritische Auseinandersetzung und Reflexion aller angebotenen Inhalte impliziert und auf Eurer Beteiligung beruht. Die Veranstaltungen sollen Euch über das konkrete Themenfeld hinaus stärken und Anknüpfungspunkte für politisches Handeln schaffen. Die konkreten inhaltlichen und methodischen Fokussierungen der Bildungsformate ergeben sich aus dem jeweiligen Themenkontext und der jeweiligen Umsetzung der Referent*innen.

Bis auf wenige Ausnahmen sind die Veranstaltungen offen für alle Stipendiat*innen und ehemalige Stipendiat*innen der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Darüber hinaus versuchen wir, das Veranstaltungsprogramm größtenteils aus den Ideen und Vorschlägen von ehemaligen Stipendiat*innen zu verwirklichen und umzusetzen.

Alle Anmeldungenzu den Veranstaltungen des Studienwerks erfolgen über dasIntranet. Hier könnt Ihr Euch bis zum jeweiligen Anmeldeschluss selbstständig an- und auch wieder abmelden. Nach dem Anmeldeschluss bekommt Ihr eine E-Mail mit einer Anmeldebestätigung und detaillierten Infos zur Veranstaltung. Dann gilt die Anmeldung als verbindlich!

Bitte meldet Euch in jedem Fall bei uns ab, wenn Ihr nicht an einer Veranstaltung teilnehmen könnt. Wir können für die Studienwerksveranstaltungen eine Erstattung von Reise- und Übernachtungskosten gewährleisten. Dazu müsst Ihr Euch unbedingt auf den bei den Veranstaltungen ausliegenden Teilnahmelisten eintragen. Für die allermeisten Veranstaltungen erstatten wir Fahrtkosten- und Übernachtungspauschalen.

Handelt es sich nicht um Veranstaltungen des Studienwerks, sondern anderer Bereiche der Stiftung oder des Stiftungsverbundes, d.h. von Landesstiftungen der RLS, müssen wir die Erstattungen von Fahrt- und Übernachtungskosten auf drei Veranstaltungen pro Jahr limitieren. Und wenn Du ehemalige*r Stipendiat*in geworden bist, erstatten wir die Fahrt- und Übernachtungskosten auch nur die ersten 12 Monate nach dem Förderende.

Im Moment organisieren wir bei Veranstaltungen, an denen für mindestens drei Kinder eine Betreuung benötigt wird, auch eine professionelle Kinderbetreuung.

Das Einführungsseminar steht am Beginn Eurer Förderung; es ist die Auftakt- und Willkommensveranstaltung des Studienwerks für alle neuaufgenommen Stipendiat*innen und findet normalerweise zweimal im Jahr statt.

Intensivere und ausführlichere Auseinandersetzungen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten von Soft Skills über (gesellschafts-)politische Inhalte finden auf das ganze Jahr verteilt in Workshopsund Seminaren statt.

In diesem Rahmen bieten wir auch Exkursionen, interdisziplinäre Veranstaltungen sowie Doktorand*innenseminare an, Zeitmanagement, Schreib- und Textwerkstätten, Methodenseminare, Forschungswerkstätten, Berufsfindungsseminare, Nachwuchswissenschaftliche Tagungen, Bildungswerkstätten oder Abschlussakademien.

Unsere Regionaltreffen in ganz Deutschland und Stip* Jour Fixe in Berlin schaffen die Vernetzung und den Austausch innerhalb der Bundesländer und unter Euch. Auch hier habt Ihr die Möglichkeit, Euch mit Ideen und Themen einzubringen. Wir freuen uns, dass wir auch regelmäßige Bildungsreisen für Euch anbieten können.

Wir bieten auch ein Coachingund Supervisionsprogramm für Studien- und Promotionsstipendiat*innen an. In diesen wollen wir Euch die Möglichkeit geben, an Euren persönlichen Zielen und Fragestellungen weiter zu arbeiten oder aber auch Fragen und Problemlagen, die Euch in Euren politischen und studentischen Zusammenhängen beschäftigen, zu klären.

Über die Veranstaltungen des Studienwerks hinaus, könnt Ihr Euch im Rahmen der stipendiatischen Arbeitskreise thematisch vernetzen und Euch mit anderen Stipendiat*innen austauschen.

Unser ideelles Förderprogramm ist weitgehend teilöffentlich, d.h. unser Programm ist überwiegend für Stipendiat*innen und Ehemalige. Wir machen aber auch Veranstaltungen ganz allgemein für das Stiftungsumfeld und eine interessierte linke Öffentlichkeit.

Hier findet Ihr die Broschüreunseres ideellen Förderprogramms aus 2020. Bitte beachtet, dass nicht alle Veranstaltungen des Studienwerks dort aufgeführt sein müssen, und dass wegen der Corona-Pandemie einige Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden mussten. Im Zweifelsfalle schaut ihr im Intranet in den Veranstaltungskalender, um sichere Informationen über die geplanten Veranstaltungen zu erhalten.

Wir informieren Euch neben dem Veranstaltungskalender im Intranet stets auch per E-Mail über die anstehenden Veranstaltungen. Generelle Fragen, Anregungen, Tipps zum Veranstaltungsprogramm könnt Ihr bei uns jederzeit loswerden. Bei Fragen bezüglich einzelner Veranstaltungen könnt Ihr gerne die jeweilige Ansprechperson im Studienwerk und im Promotionsbereich kontaktieren und Eure Fragen und Rückmeldungen loswerden!

Wir freuen uns über Eure zahlreichen Teilnahmen und die Rückmeldungen zum Programm.

Zum inhaltlichen Schwerpunkt eineremanzipatorischen Bildung empfehlen wir auch einen Blick in das bereichsübergreifende Stiftungs-DossierBildung als Intervention.

Die Doktorand*innenseminare

Das Doktorand*innenseminar gibt den Promotionsstipendiat*innen die Möglichkeit, ihr Thema und den Stand ihrer Forschungsarbeit zu präsentieren. Es sollen in einemsolidarischen Zusammenhang Umsetzungsschwierigkeiten erörtert, methodische Probleme reflektiert, Fragestellungen zugespitzt und, insofern es sich beim jeweiligen Thema anbietet, Thesen auf ihre gesellschaftspolitische Relevanz hin, diskutiert werden – mit dem Ziel der Bestärkung und Vergewisserung des individuellen Forschungsprozesses.

Nach einer persönlichen Vorstellungsrunde beginnen die einzelnen Vorträge, für die jeweils eine halbe Stunde Zeit vorgesehen sind. Es folgt eine halbe Stunde Diskussion. Den Vortragenden ist freigestellt, ihr Thema als Ganzes zu umreißen, Teile aus der Dissertation vorzustellen oder offene Fragen zu diskutieren. Die Wahl der Präsentationsmethoden ist den Einzelnen selbst überlassen – Experimente jenseits des Frontalvortrags sind herzlich willkommen, aber kein Muss.

Themenschwerpunkte: Das Doktorand*innenseminar ist in der Regel auf einen oder zwei Themenschwerpunkte ausgerichtet und zugleich bewusst interdisziplinär konzipiert. Einmal im Jahr findet auch ein Doktorand*innenseminar für MINTler*innen statt. Die Themenpalette spiegelt zum einen die Vielfalt der geförderten Projekte wider, zum anderen ermöglicht die Ausrichtung auf Themenschwerpunkte, dass auch ein jeweils spezifisches Fachpublikum zusammenkommt und sich entsprechende Synergieeffekte ergeben können. Dennoch ist es wichtig, dass die Präsentation der einzelnen Themen in allgemeinverständlicher Form erfolgt, weil Fachkenntnisse nicht zwingend vorausgesetzt werden können.

Die Themenschwerpunkte für die einzelnen Seminare werden in der Regel am Anfang des Jahres festgelegt und können im Veranstaltungskalender im Intranet eingesehen werden. Während des Seminars sind auch Gäste und Mitarbeiter*innen aus der Stiftung herzlich willkommen.

Wer kann an den Seminaren teilnehmen? In den Doktorand*innenseminaren steht die ideelle Förderung der Promotion im Vordergrund und diese richten sich deshalb in erster Linie an Promotionsstipendiat*innen. Darüber hinaus möchten wir aber auch Studienstipendiat*innen die Möglichkeit geben, an den Seminaren teilzunehmen. Dieses Angebot richtet sich vor allem an Stipendiat*innen, die entweder zu dem jeweiligen thematischen Schwerpunkt inhaltlich gearbeitet haben oder studieren und bereits Vorkenntnisse besitzen oder vor dem Abschluss ihrer Masterarbeit stehen und überlegen, ob sie promovieren möchten. In solchen Fällen kann es ganz vorteilhaft sein, sich Anregungen zu holen und Einblicke geben zu lassen. Allerdings sind nur in begrenztem Umfang Plätze für Studienstipendiat*innen und Gäste vorhanden. Auch Vertrauensdozent*innen und Mitarbeiter*innen aus der Stiftung sind herzlich willkommen.

Eine Anmeldung erfolgt über das Intranet. Wer einen Vortrag im Doktorand*innenseminar halten möchte oder muss (jede und jeder Doktorand*in ist verpflichtet, möglichst innerhalb der ersten beiden Förderjahre einmal im Seminar vorzutragen), trägt sich im Intranet in den entsprechenden Doodle ein und wartet auf eine Bestätigung, die spätestens 4 Wochen vor Beginn des jeweiligen Seminars erfolgt. Erst wenn eine Zusage für einen Vortragsplatz gegeben wurde, erfolgt eine Anmeldung als Vortragende*r im Intranet. Zeitnah ist dann ein Abstrakt (ca. eine Seite, kein PDF) an Marcus Hawel bzw. an Sandra Thieme (MINT) zu senden, das im Intranet zusammen mit dem Programmablauf zum Download angeboten wird.

ImAnschluss an das Doktorand*innenseminar besteht die Möglichkeit, den Vortrag in verschriftlichter Form im Jahrbuch der Doktorand*innen der RLS zu veröffentlichen. Hierzu gibt es Einsendefristen (in der Regel Anfang April des jeweiligen Jahres). Der anzufertigende Aufsatz soll 30.000 Zeichen nicht wesentlich überschreiten. Alle weiteren einzuhaltenden Formatstandards sind einem Merkblatt zu entnehmen (siehe Intranet) oder zu erfragen.

Doktorand*innenjahrbuch »Work in Progress – Work on Progress«

Mit dem Jahrbuch der Doktorand*innen »Work in Progress – Work on Progress« der Rosa-Luxemburg-Stiftung verfolgen wir die Absicht, kritische Wissenschaft gegen den neoliberalen Mainstream (kultur)industrieller Wissensproduktion an den Universitäten und Hochschulen zu behaupten.

Wir möchten mit diesem Jahrbuch die Förderung des linken wissenschaftlichen Nachwuchses, den wir im Rahmen des Promotionsstipendiums über mehrere Jahre begleiten, zusätzlich voranbringen. Die thematische Expertise, die hier auf Seiten der Promotionsstipendiat*innen heranreift und eindrucksvoll zum Ausdruck kommt, wollen wir kooperativ und partizipativ in die Stiftungsarbeit einfließen lassen.

Wissenschaft darf engagiert und normativ sein, ohne sich den Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit gefallen lassen zu müssen. Sie muss sich vor allem dagegen verwahren, von Herrschaftsinteressen instrumentalisiert zu werden. Denn Bildung ist zum einen das Bilden von sich selbst, zum anderen das Bilden des gesellschaftlichen Ganzen. Es geht nicht nur darum, die Welt zu begreifen, sondern sie durch das Begreifen auch zu verändern. Diese Prozesse sind niemals abgeschlossen, daher im wahrsten Sinne des Wortes work in progress und work on progress.

Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich dieses Selbstverständnis in den jeweiligen Promotionsprojekten, die in diesem Jahrbuch präsentiert werden, auf vielseitige Weise umsetzt und dass die Einebnung der Universitäten zu (kultur-)industriellen Wissensproduzentinnen kritische und politische Wissenschaft bisher nicht hat verdrängen können.« (Aus dem Vorwort des 1. Jahrgangs)

Wir betrachten dieses Projekt im Rahmen unseres ideellen Förderprogramms auch als wichtigen Bestandteil politischer Bildung, indem es darum geht, eine wissenschaftliche Publikation zu schaffen. Das stipendiatische Redaktions- und Herausgeber*innenkollektiv, das jedes Jahr neu besetzt wird, hat insofern einen politischen Seminar- bzw. Workshopcharakter: Es trifft sich auf Redaktionssitzungen, kommuniziert per E-Mail und dergleichen, diskutiert inhaltlich und redigiert Texte, schreibt gemeinsam eine Einleitung und handelt Willensprozesse und Entscheidungen aus. Bis zu sieben Personen können an diesem politischen Seminar/Workshop, das über ein ganzes Jahr geht, teilnehmen.

Das Jahrbuch dient ferner der Vernetzung zwischen Doktorand*innen, Vetrauensdozent*innen, Stiftungsmitarbeiter*innen, Hochschulen und Universitätsbibliotheken sowie dem Stiftungsumfeld.

Zugleich ist es ein zusätzliches Feedbacksystem, das neben den Doktorand*innenseminaren dazu dient, produktive Synergien für den Promotionsprozess unserer Stipendiat*nnen möglich zu machen.

Alle Promotionsstipendiat*innen - vorzugsweise diejenigen, die in einem der jeweils jüngsten Doktorand*innenseminare vorgetragen haben - sind dazu eingeladen und haben Gelegenheit, einen Text zu ihrem Promotionsthema einzureichen. Auch ehemalige Promotionsstipendiat*innen können einen Text einreichen.

Die Jahrbuchsredaktion sendet an alle Promotionsstipendiat*innen und Ehemalige in der Regel zu Beginn des Jahres ein call for paper, mit der Bitte, möglichst zeitnah der Redaktion anzuzeigen, wer einen Aufsatz für das Jahrbuch zu schreiben beabsichtigt. Die erste Einsendefrist ist dann in der Regel im April des jeweiligen Jahres.    

Der anzufertigende Aufsatz sollte 30.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) nicht wesentlich überschreiten. Alle weiteren einzuhaltenden Formatstandards könnt Ihr einem MerkblattmitLayout- und Formatvorgaben entnehmen, das Ihr auch im Intranet und im Self-Service-Portal findet oder bei der Redaktion anfordern könnt.

 Bitte bringt die Bereitschaft mit, Eure Texte sprachlich zu überarbeiten und ggf. auch inhaltlich darüber auszutauschen. Hierfür müsstest Ihr auch etwas Zeit einplanen, jedenfalls ist es nicht bloß damit getan, einen fertigen Text zum Redaktionsschluss einzusenden. Da Euer Text in der Redaktion inhaltlich diskutiert und sprachlich redigiert wird, bekommt Ihr Anmerkungen und ggf. Verbesserungsvorschläge, mit denen Ihr Euch dann bitte auseinandersetzt. Auf diese Weise versuchen wir, ein weiteres konstruktives und produktives Feedbacksystem zu ermöglichen, dass zuweilen positive Auswirkungen auch auf den weiteren Dissertationsprozess haben kann. 

Bitte sendet Euren Hinweis und Eure Manuskripte stets an diese E-Mail-Adresse: Dok-Jahrbuch@rosalux.org oder an Marcus Hawel.

Der aktuelle Jahrgang erscheint im VSA-Verlag jeweils im Dezember eines Jahres.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit Euch!

  

Das Herausgeber*innenkollektivfür den zehnten Jahrgang 2020 besteht aus: Elisa Gerbsch, Leon Junker, Friederike Nastold, Josephina Schmidt, Stefan Seefelder, Franziska Werner und Christopher Wimmer & Marcus Hawel.

Archiv der veröffentlichten Jahrgänge zum Download:

Jahrgang 1/2011, RLS-Seite: Info

Jahrgang 2/2012, RLS-Seite: Info

Jahrgang 3/2013, RLS-Seite: Info

Jahrgang 4/2014, RLS-Seite: Info

Jahrgang 5/2015, RLS-Seite: Info

Jahrgang 6/2016, RLS-Seite: Info

Jahrgang 7/2017, RLS-Seite: Info

Jahrgang 8/2018, RLS-Seite: Info

Jahrgang 9/2019, RLS-Seite: Info