Einführung in die stipendiatische Selbstverwaltung und Gremien

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung verpflichtet sich zu einem weitreichenden Prinzip der Mitbestimmung und Partizipation. Daher ist es notwendig, dass die Stipendiat*innen ihre eigenen Gremien zur demokratischen Teilhabe und Interessenvertretung besitzen.

Vollversammlung (VV)

Die Vollversammlung ist das höchste beschlussfähige Gremium der Stipendiat*innen in der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Sie kommt zweimal im Jahr, in der Regel direkt nach den Einführungsseminaren für die neu aufgenommenen Stipendiat*innen, zusammen.

Die Vollversammlung dient zur Besprechung und für Beschlüsse stipendiatischer Interessen.

Informationen zur Vollversammlung findet Ihr im Intranet.

Sprecher*innenrat (SPR)

Der Sprecher*innenrat ist das Vertretungsorgan der Stipendiat*innen. Es vertritt die Interessen der Stipendiat*innen gegenüber dem Studienwerk zwischen den Vollversmmlungen. Es setzt sich anteilig aus Studien- und Promotionsstipendiat*innen zusammen und wird auf der stipendiatischen Vollversammlung gewählt.

Kontakt zum Sprecher*innenrat erhaltet Ihr über das Intranet.

Vertreter*innen im Auswahlausschuss (AWA)

Im Rahmen der stipendiatischen Mitbestimmung an den Entscheidungsprozessen des Studienwerks werden von den Stipendiat*innen Vertreter*innen in die beiden Auswahlausschüsse für Studien- und Promotionsstipendien entsandt.

Die stipendiatischen Vertreter*innen werden auf den Vollversammlungen gewählt.

Die Stipendiat*innen sind im Auswahlausschuss nicht die einzige Statusgruppe, die an den Auswahlprozessen beteiligt ist. Es kommen noch Vertrauensdozent*innen sowie Stiftungsvertreter*innen hinzu.

Arbeitskreise (AK)

Die Arbeitskreise sind Bestanteil der stipendiatischen Selbstverwaltung

Gemeinsam mit anderen Stipendiat*innen aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen und Regionen über interessante Themen kritisch diskutieren, Politiker*innen oder Fachleute einladen und so einen Blick über den Tellerrand der Uni hinaus in Politik und Gesellschaft werfen – dazu dienen die stipendiatischen Arbeitskreise der RLS.

Die Stipendiat*innen der Rosa Luxemburg Stiftung haben die Möglichkeit, sich in Arbeitskreisen selbst zu organisieren. Über Themen und Schwerpunkte entscheiden die Stipendiat*innen selbst. Auch Neugründungen von Arbeitskreisen sind möglich. Die Mitglieder der Arbeitskreise treffen sich in der Regel mehrmals jährlich, planen und organisieren gemeinsam interne Diskussionsveranstaltungen, zu denen auch externe Referent*innen geladen werden können.

Für die Arbeitskreise steht jährlich ein bestimmtes eigenes Budget zur Verfügung. Über die Verteilung des Budgets auf die einzelnen Arbeitskreise entscheiden der Sprecher*innenrat (die gewählte Vertretung der Stipendiat*innen) und das Studienwerk gemeinsam. Grundlage für die Entscheidung sind die Anträge der Arbeitskreise, die jedes Jahr neu eingereicht werden.

Im Jahr 2020 sind folgende Arbeitskreise aktiv:

  • AK Antisemitismus - Analyse und Kritik
  • AK BPoC Empowerment
  • AK Burnout/Psyschische Überlastung in politischen Gruppen
  • AK Demokratischer Sozialismus
  • AK Kritische Psychologie: hier (Verlinkung folgt demnächst) findet ihr ein kurzes Vorstellungsvideo dieses AKs
  • AK Kritische Theorie
  • AK Marxistisches Arbeitswochenende
  • AK Materialismus, Feminismus und Antikolonialismus: hier (Verlinkung folgt demnächst) findet ihr ein kurzes Vorstellungsvideo dieses AKs
  • AK ProMob
  • AK Qualitative Methoden
  • AK Rosa queer

Im Intranet könnt ihr euch sowohl über die  aktuell aktiven als auch über ehemalige Arbeitskreise informieren sowie die Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpersonen finden.

Regionalgruppen (RG)

Die Stipendiat*innen der Rosa-Luxemburg-Stiftung kommen aus allen Regionen Deutschlands. Damit wir regelmäßigen Kontakt zueinander halten, veranstalten wir in den Regionen Treffen, auf denen wir über Neuerungen im Studienwerk und rund um das Stipendium informieren und auch andere wichtige Informationen untereinander austauschen. Des Weiteren finden unter anderem auch Vorträge und Diskussionen zu aktuellen Themen statt.

Gegenwärtig veranstalten wir in den folgenden Regionen in der Regel zwei Mal im Jahr Regionaltreffen. Eine Ausnahme ist der Berliner Jour fixe, der sich aufgrund der großen Gruppe häufiger trifft.

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz/Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen
  • Wien

Die Teilnahme an mindestens einem Regionaltreffen/Jour fixe pro Jahr ist obligatorisch.

Die Regionaltreffen werden von den Studienwerks-Referent*innen zusammen mit den Studienstipendiat*innen aus der Region organisiert. Die Treffen finden meistens an wechselnden und für die Stipendiat*innen möglichst gut erreichbaren Orten der Region statt. Einladungen versendet das Studienwerk rechtzeitig per E-Mail an die Stipendiat*innen aus den jeweiligen Regionen. Selbstverständlich könnt Ihr Euch über die Veranstaltungen auch im Intranet informieren. Dort findet Ihr auch die für die Begleitung der Regionalgruppe jeweils zuständigen Personen aus dem Studienwerk.

Auf den Regionaltreffen habt Ihr die Möglichkeit, Vorträge von externen Referent*innen Eure eigenen Themen vorzustellen (neben Diplomarbeit, Dissertation o.ä. können dies auch andere Themen sein), darüber mit anderen Stipendiat*innen und Vertrauensdozent*innen aus der Region zu diskutieren, Euch kennenzulernen und untereinander zu vernetzen.

Im Gegensatz zu den Arbeitskreisen sind die Regionaltreffen thematisch nicht gebunden – Beiträge aus allen Disziplinen sind willkommen.

Oft beteiligen sich an den Veranstaltungen auch die RLS-Landesstiftungen, -Bildungsvereine und -Clubs, so dass Ihr auch hier die Gelegenheit habt, Kontakt aufzunehmen.

Promovierenden Initiative (PI)

Die Promovierenden Initiative ist eine die verschiedenen Förderwerke übergreifende stipendiatische Interessenvertretung, die gegenüber der Arbeitsgemeinschaft der Förderwerke und auch gegenüber den staatlichen Zuwendungsgebern (BMBF und AA) agiert.

Die stipendiatischen Vertreter*innen kommen aus allen Förderwerken. Die Vertreter*innen aus der Rosa-Luxemburg-Stiftung werden aus der Vollversammlung gewählt.