Zum Hauptinhalt springen

Förderprogramm

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung bietet ihren Stipendiat*innen ein breit gefächertes Förderprogramm.

Es beginnt mit dem obligatorischen Einführungsseminar, bei dem sich die neuen Stipendiat*innen mit der Stiftung sowie untereinander bekannt machen.

Auf Doktorand*innenseminaren haben Promovierenden die Möglichkeit, sich über den Stand ihrer Arbeiten auszutauschen.

Seminare zu Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens und zur Forschungsmethodik ergänzen das Veranstaltungsprogramm.

Bildungsreisen -etwa nach Polen, Brasilien oder in den Senegal - befassen sich mit aktuellen politischen und geschichtlichen Fragestellungen.

In eigenen, selbst gegründeten Arbeitskreisen setzen sich die Stipendiat*innen mit fachlichen und gesellschaftspolitischen Themen auseinander.

Die Vernetzung der Stipendiat*innen wird durch die Regionaltreffen, Mailinglisten und das Self-Service-Portal unterstützt.

Eine Teilnahme und aktive Mitgestaltung in der politischen Bildung auf Landes- und Bundesebene ist ebenfalls möglich und ausdrücklich erwünscht.

Den Stipendiat*innen stehen vielfältige Publikationsmöglichkeiten ihrer Forschungsergebnisse zur Verfügung, beispielsweise in der Manuskripte-Reihe des Karl Dietz Verlages, in der Zeitschrift "luxemburg", in Standpunkte-Papieren oder auf der auf der RLS Homepage.



Die Förderungshöchstdauer sowie die Stipendienhöhe für inländische Studierende orientieren sich am BAföG und an den Förderkriterien des Studienwerks. Das Stipendium ist einkommensabhängig. Der Förderungshöchstbetrag orientiert sich am BAföG-Satz, hinzukommen ggf. verschiedene Zuschläge.

Zusätzlich kann eine einkommensunabhängige Studienkostenpauschale in Höhe von 300 € monatlich gezahlt werden.

Gefördert werden außerdem Auslandsaufenthalte z. B.  Studienreisen, Sprachkurse, Forschungsaufenthalte, Konferenzbesuche, Auslandssemester und Pflicht-Auslandspraktika .

Die Förderung läuft bis zum Erreichen der Regelstudienzeit.

Eine Doppelfinanzierung, etwa durch BAföG, Deutschlandstipendium, Arbeitslosengeld oder andere Stipendien aus öffentlichen Mitteln, ist prinzipiell ausgeschlossen.



Lux like Studium richtet sich an Schüler*innen und Studieninteressierte ohne akademischen Bildungshintergrund.

Das Programm unterstützt bereits ab dem ersten Semester und begleitet die Stipendiat*innen während des gesamten Studiums.

Eine Bewerbung ist ausschließlich für Personen möglich, die zum Bewerbungsschluss noch nicht studieren oder noch nie ein Studium aufgenommen haben. 

Die Förderung beginnt mit dem Start des ersten Semesters.

Warum Lux like Studium?

Bildung entscheidet maßgeblich über gesellschaftliche Teilhabe. Die Ergebnisse der PISA-Studie zeigen: In Deutschland hängen soziale Herkunft und Bildungserfolg eng zusammen. Menschen ohne akademischen Hintergrund haben oft geringere Chancen, Zugang zu Hochschulen und zu gesellschaftlichen Ressourcen zu erhalten.

Die Ungleichheit zeigt sich besonders an Übergängen zwischen Bildungsinstitutionen – und setzt sich in der Hochschullandschaft fort. 

Auch in den 13 Begabtenförderwerken Deutschlands sind Studierende ohne akademischen Hintergrund deutlich unterrepräsentiert.

Hier setzt die Rosa-Luxemburg-Stiftung an:
Mit Lux like Studium – finanziert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) – wird ein Beitrag zur Chancengerechtigkeit für Studierende ohne akademischen Bildungshintergrund geleistet.

Was erwartet Sie?

1. Finanzielle Förderung

Sie erhalten ein Studienstipendium, bestehend aus:

  • einem einkommensabhängigen Grundstipendium (orientiert am BAföG)

  • einer einkommensunabhängigen Studienkostenpauschale (zurzeit 300 € pro Monat)

Diese Unterstützung ermöglicht es Ihnen, sich voll auf Ihr Studium zu konzentrieren.

2. Ideelles Begleitprogramm

Zum Stipendium gehört ein umfassendes Bildungs- und Beratungsangebot:

  • Seminare

  • Workshops

  • Persönliche Beratung

Hier werden Kompetenzen vermittelt, die für den Studienerfolg wichtig sind und Sie im Hochschulalltag stärken.



Die Dauer der Förderung für internationale Studierende richtet sich nach der Regelstudienzeit. 

Das monatliche Grundstipendium beträgt derzeit 992 €. Hinzu kommen ggf. Zuschläge.

Eine Doppelförderung mit anderen öffentlichen Mitteln (z. B. Deutschlandstipendium) ist ausgeschlossen.



Das Promotionsstipendium ist weitgehend einkommensunabhängig und beträgt z. Z. 1650 € im Monat. 

Dazu können eine monatliche Forschungskostenpauschale in Höhe von derzeit 100 € und ggf. zur Krankenversicherung gewährt werden. 

Für Stipendiat*innen können außerdem Auslandsaufenthalte (z. B. Forschungsaufenthalte, Konferenzbesuche etc.) gefördert werden..



Das monatliche Grundstipendium für internationale Promovierende beträgt derzeit 1.500 €. 

Hinzu kommen eine Mobilitätspauschale von 100 € und eine pauschalierte Nebenleistung in Höhe von 20 €, die besondere Kosten in Deutschland abdecken soll.