5. Fazit

Diese wenigen und weitere in der Literatur angeführten Beispiele zeigen, dass die Kategorie Geschlecht auf zwei Ebenen gesundheitspolitisch versorgungsrelevant ist a) werden Unterschiede gemacht, wo Qualitätsstandards Gleichbehandlung erfordern würden b) werden geschlechtsspezifische Bedarfe und Lebenslagen nicht berücksichtigt. In beiden Fällen sind Qualitätsdefizite und nicht zielgruppenorientierte Versorgung die Konsequenz. Die konsequente Einbeziehung der Geschlechterperspektive (auch im Sinne ihrer eye-opener-Funktion) trägt dazu bei, Schwachstellen in der Versorgung zu erkennen, Über- Unter- oder Fehlversorgung deutlich zu machen und zielgruppenorientierte präventive, curative und rehabilitative Angebote zu entwickeln. >>>> zurück zur Startseite Gendermainstreaming....