Genossenschaftliches Wirtschaften und Solidarische Ökonomie

Genossenschaften – ein Thema für linke Reformpolitik
Seit Mitte der 90er Jahre wird weltweit und in EU-Europa wesentlich intensiver als in den Vorjahren zu Genossenschaften diskutiert. In Deutschland setzte die Debatte erst nach der Jahrtausendwende ein, hat zwar an Inhalten und Breite zugenommen, aber bis zum heutigen Tag keine gesellschaftliche Relevanz erlangt.
Das insgesamt gewachsene Interesse an der Genossenschaftsproblematik geht auf einschneidende politische, soziale und ökonomische Veränderungen zurück, die die Suche nach Selbstorganisationspotenzialen für Problemlösungen erklären. Die Diskussion zu Genossenschaften wird in den meisten Ländern und Weltwirtschaftsregionen einerseits mit den Problemkreisen Solidarische bzw. Soziale Ökonomie, Dritter Sektor/Drittes System und Zivilgesellschaft verbunden, andererseits mit Lokal- und Regionalentwicklung sowie mit Unternehmensstrategien unter den Bedingungen der Globalisierung. Nicht zuletzt interessieren Potenzen zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur sozialen Integration. Genossenschaften – wirtschaftliche und wirtschaftspolitische Akteure, Subjekte des Wirtschaftsrechts >>>> weiter Genossenschaften als Herausforderung für linke Politik >>>> weiter Genossenschaften im Widerstreit von Interessen, konfrontiert mit zahlreichen Widersprüchen >>>> weiter
Solidarische Ökonomie - Potenziale, Herausforderungen und Grenzen
Veranstaltungsreihe „Solidarische Ökonomie in Ostdeutschland, Ost- und Mitteleuropa“ während des 2. Sozialforums in Deutschland Die Wahl der Stadt Cottbus als Ort für das Sozialforum wurde von Beginn an mit dem Anliegen verbunden, den Erfahrungs- und Meinungsaustausch mit Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen in Polen, Tschechien und anderen ost- und mitteleuropäischen Ländern zu intensivieren. Dem diente auch und insbesondere die Reihe von Veranstaltungen zur Solidarischen Ökonomie. Hinzu kam, dass in der bisherigen Diskussion zur Solidarischen Ökonomie in Deutschland Erfahrungen aus Ostdeutschland, ost- und mitteleuropäischen Ländern (mehr oder weniger systematisch) ausgeblendet blieben. Damit verbunden ist, dass nach wie vor vielen Akteuren in Deutschland wichtige Einsichten verschlossen und viele Akteure in Ostdeutschland, in ost- und mitteleuropäischen Ländern von wichtigen Kommunikationsprozessen ausgeschlossen sind. Das wirkt sich auch negativ auf die Sozialforumsprozesse und die Entwicklung solidarischer Ökonomie aus, womit wiederum Potenzen für demokratische und solidarische Entwicklungen verloren gehen. interner Link folgtweiter
Quellenverzeichnis zu diesem Text >>>> weiter
Studien und Arbeitsmaterialien der rls zum Thema >>>> weiter
Rosa Luxemburg zum Genossenschaftswesen in "Sozialreform oder Revolution" >>>> weiter (externer link)
Vorschlag eines Curriculum zur Weiterbildung von GenossenschaftlerInnen >>>> interner Link folgtweiter