Beschreibung
In Altona-Nord, links und rechts der Harkortstraße, kann man sich die Auswirkungen der seit Jahren in Hamburg praktizierten Stadtentwicklungspolitik ansehen. Sowohl das neue Wohnquartier „Mitte Altona“ auf dem angrenzenden ehemaligen Bahngelände, als auch das verlassene Werksgelände der Holsten-Brauerei gegenüber, zeigen im Ergebnis, was dabei herauskommt, wenn stets Investoreninteressen vorgehen: Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in nennenswertem Umfang steht hinten an.
Der Rundgang geht thematisch auf die Geschichte des Ortes ein. Von einem hochfunktionalen Eisenbahnknotenpunkt und einem Industriestandort hin zum Objekt der Begierde für Immobilieninvestoren. Auch für den Umgang mit dem Denkmalschutz, insbesondere in Bezug auf unser industrielles Erbe, sind beide Areale ein prominentes Beispiel.
Geleitet wird der Rundgang von Gerd Riehm, Co-Autor mehrerer Bücher zu den Themen Geschichte und Stadtentwicklung in Altona sowie Autor des im VSA Verlag erschienen Buches: ,,Wie kann man hier bloß wohnen?'' - Alltag in Altona-Nord: Jugendjahre im Wirtschaftswunder".
Teilnahmebeitrag: 5€ (wird vor Ort eingesammelt)
Für den Rundgang stellen wir den Teilnehmer:innen einen Audio-Tour Empfänger zur Verfügung. Wir bitten n.M. einen eigenen Kopfhörer mit 3,5 mm Klinken-Stecker (Bluetooth geht nicht) mitzubringen.
Eine Anmeldung ist erforderlich:
Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
Standort
Kontakt
Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg
E-Mail: info@rls-hamburg.de
Telefon: 040 28003705