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12. Mai 2026: Lesung/Gespräch : „Nur um der Hoffnungslosen willen ist uns die Hoffnung gegeben“

Literatursalon: Leben und Widerstand der Lisa Fittko

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Eva-Mamlok-Bibliothek
Straße der Pariser Kommune 8A
10243 Berlin

Informationen zur Zugänglichkeit und Barrierefreiheit

Zeit
12.05.2026, 19:30 - 21:30 Uhr
Themenbereiche
Deutsche / Europäische Geschichte, Erinnerungspolitik / Antifaschismus

Beschreibung

„Nur um der Hoffnungslosen willen ist uns die Hoffnung gegeben“

Die Gewalt und Verfolgung, die mit dem Nationalsozialismus einsetzten, zerschlugen in kürzester Zeit alle Organisationen des politischen Gegners. Während viele jubelten, erstarrten andere in Hilflosigkeit. Nicht jedoch Lisa Fittko. Als Widerstandskämpferin, Fluchthelferin, Kommunistin und Jüdin war Resignation für sie keine Option. Durch ihre Fluchthilfe für den Philosophen Walter Benjamin wurde sie weltbekannt; gewürdigt wird sie für ihre Unerschrockenheit und Solidarität selbst in düstersten Zeiten. Gemeinsam mit ihren Genoss*innen setzte sie den Widerstand gegen das NS-Regime fort und rettete mit ihrer Fluchtroute über die Pyrenäen zahlreichen Menschen das Leben.

Die Initiative Lisa Fittko lesen würdigt ihr Vermächtnis mit einer szenischen Lesung, die anhand autobiografischer Originaltexte und dokumentarischer Fragmente Fittkos Mut und Entschlossenheit lebendig werden lässt – als Erinnerung, Mahnung und Inspiration angesichts des erstarkten weltweiten Rechtsrucks.

Die ca. 80-minütige, mehrstimmige Lesung begleitet Lisa Fittko auf zentralen Stationen ihres Widerstands.

Teilnahmegebühr: 3 Euro

Standort

Informationen zur Zugänglichkeit und Barrierefreiheit

Zugänglichkeit
  • Rollstuhlgerechter Zugang
  • Fahrstuhl rollstuhlzugänglich
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Öffentlicher Nahverkehr

Weitere Informationen zur Zugänglichkeit

Kontakt

Michaela Klingberg

Kulturforum, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310 160

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