Zum Hauptinhalt springen

9. April 2026: Lesung/Gespräch : Ausradiert?

Wie die Literatur der DDR verschwand

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Eva-Mamlok-Bibliothek
Straße der Pariser Kommune 8A
10243 Berlin

Informationen zur Zugänglichkeit und Barrierefreiheit

Zeit
09.04.2026, 19:00 - 21:30 Uhr
Themenbereiche
Deutsche / Europäische Geschichte

Beschreibung

Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens und der literarischen Werke – wie auch jener der bildenden Kunst oder des Theaters – erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als „staatsnah“ oder „-fern“ eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.

Carsten Gansel zeigt exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt in seinem Buch für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.

Moderation: Paul Werner Wagner

Standort

Informationen zur Zugänglichkeit und Barrierefreiheit

Zugänglichkeit
  • Rollstuhlgerechter Zugang
  • Fahrstuhl rollstuhlzugänglich
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Öffentlicher Nahverkehr

Weitere Informationen zur Zugänglichkeit

Kontakt

Michaela Klingberg

Kulturforum, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310 160

Ähnliche Veranstaltungen

Die Rostocker Sozietät 1794 -1934, 18 März 2026

: Diskussion/Vortrag

Rostock17:30 Uhr

„Historisch-materialistische“ Altstadtführung Frankfurt, 16 April 2026

: Exkursion

Frankfurt am Main18:00 Uhr

Auf den Spuren von Revolutionären, Händlern, Kaisern und dem Wein

Mainz Postkolonial, 26 April 2026

: Exkursion

Mainz16:30 Uhr

Rundgänge für und durch die Mainzer Neustadt