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22. September 2026: Buchvorstellung : Die Shoah und die DDR

Akteure und Aushandlungen im Antifaschismus

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Kulturforum Görlitzer Synagoge
Otto-Müller-Straße 3
02826 Görlitz

Zeit
22.09.2026, 19:00 - 21:00 Uhr
Themenbereiche
Deutsche / Europäische Geschichte, Erinnerungspolitik / Antifaschismus, Rassismus / Neonazismus
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Mit Alexander Walther (Historiker), Moderation: Daniela Schmohl (RLS Sachsen)

Welche Rolle spielten jüdische Überlebende in der DDR in der kulturellen Auseinandersetzung mit der Shoah und dem Nationalsozialismus? Wie konnten jüdische Verfolgungserfahrungen und antifaschistische Überzeugungen angesichts eines staatlich forcierten Antifaschismus verhandelt und artikuliert werden?

In seiner Buchvorstellung geht der Historiker Alexander Walther diesen Fragen nach. Ausgehend von Nachlässen und Egodokumenten sowie von Arbeiten u.a. von Arnold Zweig oder Heinz Knobloch zeigt er die Handlungsoptionen und Motivationen jüdischer, vereinzelt auch nichtjüdischer Akteure und Akteurinnen. Dabei wird das Spannungsfeld zwischen eigensinnigem Handeln und teils parteiloyalen, mitunter schmerzhaften Zugeständnissen an den Staat untersucht.

 

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Sie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt.

 

Standort

Kontakt

RLS Sachsen

Telefon: +49 341 96085 31

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