13. September 2022 Film Premiere: «Wem gehört Lauratibor?»

Der Dokumentarfilm zur Kreuzberger Protestoper

Information

Veranstaltungsort

hofkino.berlin – Freiluftkino im FMP1
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

Zeit

13.09.2022, 20:00 - 22:30 Uhr

Themenbereiche

Soziale Bewegungen / Organisierung, Commons / Soziale Infrastruktur, Stadt / Kommune / Region, Kunst / Performance

Zugeordnete Dateien

Premiere: «Wem gehört Lauratibor?»
Foto: Umbruch Bildarchiv e.V.

In einer großen Saga erzählt die Straßen-Protestoper «Wem gehört Lauratibor?» die Geschichten von Verdrängung und Widerstand aus dem Kiez: Die Legende der Heldin Laura und des Helden Tibor, die sich in den Widrigkeiten des Neoliberalismus verloren haben, sich aber im Kampf gegen die Invasion der Investoren wieder zusammentun. Gemeinsam gehen sie auf die Suche nach dem Elixier des Widerstandes.

Von Beginn an unterstützen auch Film- und Video-Aktivist:Innen dieses Kollektivwerk. Bei der Premiere am 12. Juni 2021 auf der Reichenberger Straße haben sie es mit zehn Kameras begleitet und anschließend das Filmmaterial in monatelanger Arbeit montiert.Der so entstandene Film dokumentiert die komplette Protestoper in drei Akten und wird mit englischen Untertiteln gezeigt. Vor der Vorstellung wird die Filmschaffende Verena Vargas gemeinsam mit einigen Akteur*innen des Kollektivs über die Entstehungsgeschichte des Films und der Protest-Oper erzählen.

Zum Trailer

Weitere Infos zum Projekt: www.lauratibor.de

Der Eintritt ist frei, Einlass ist ab 19 Uhr. Bitte kommt rechtzeitig, die Veranstaltung beginnt pünktlich und die Zahl der Sitzplätze ist begrenzt.

Wie alles begann

Der Mietenwahnsinn greift in Berlin immer weiter um sich und hat auch vor den Toren des Wohn- und Gewerbehofs Lause10 und des Gewerbehofs Ratibor14 in Kreuzberg nicht halt gemacht. Das wollen deren Bewohner*innen und Nutzer*innen genauso wenig hinnehmen wie viele andere Mieter*innen. 2019 entsteht die Idee, gemeinsam eine neue Form des Protestes zu erarbeiten: Eine Protestoper auf der Straße. Warum Oper? Weil Oper laut und emotional ist, dadurch als Demo-tauglich empfunden wird, und weil man mit der Oper die ganzen existentiellen Ängste, die mit Verdrängung einhergehen, gut ausdrücken kann. Mit der Zeit kommen auch aus den Nachbarkiezen verschiedene Unterstützer*innen. Sie werden Solist*innen, schließen sich dem «Profit-Profit-Profit-Orchester» oder einem der drei Chöre an, helfen bei Kulissen, Requisiten und Logistik. Am 12. Juni 2021 feiert dann die Protest-Oper ihre Premiere, und bewegt sich als angemeldeter Umzug von der Ratiborstraße entlang der Reichenberger Straße bis zu Lausitzer Straße.

Standort

Kontakt

Henning Obens

Referent für Digitale Kommunikation / Stellv. Leiter Pol. Kommunikation, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310 177