3. März 2017 Film Film "Der junge Karl Marx“ und Diskussion: Wird Marx wieder hip?

mit dem Filmproduzenten Benny Drechsel, My Lingh Dang (Stipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung) und Sabrina Riesop (IG Metall Jugend Düsseldorf-Neuss). Bitte anmelden!

Information

Veranstaltungsort

Filmkunstkino Cinema
Schneider-Wibbel-Gasse 5
40213 Düsseldorf

Zeit

03.03.2017, 19:00 - 22:00 Uhr

Themenbereiche

Geschichte

Kosten

Normalpreis: 10,00 €

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Der Kinofilm DER JUNGE KARL MARX kommt am 2. März 2017 bundesweit ins Kino und gibt einen einmaligen Einblick in den Zeitgeist und die gesellschaftlichen Umbrüche des 19. Jahrhunderts. Karl Marx gilt als Mitbegründer der ersten Arbeiterbewegungen & Gewerkschaften und steht für philosophische Denkansätze und ein politisches Engagement wie eine gerechte Verteilung unseres Wohlstands und eine solidarische Gesellschaft. Themenbereiche, für die auch IG Metall steht. Wir wollen den Kinostart dazu nutzen, um im Anschluss an die Filmaufführung mit dem Publikum zu diskutieren. Wird Marx wieder hip? Darüber wollen wir im Anschluss diskutieren mit dem Filmproduzenten Benny Drechsel, My Lingh Dang (Stipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung) und Sabrina Riesop (IG Metall Jugend Düsseldorf-Neuss). Der Kinofilm DER JUNGE KARL MARX Erzählt wird die Geschichte des jungen Karl Marx, seiner engen Freundschaft zu Friedrich Engels, den Anfängen der Arbeiterbewegung und den Diskurs mit Hegel, Proudhons, Weitling u.v.m.. Paris, 1844, am Vorabend der industriellen Revolution: der 26-jährige Karl Marx (August Diehl) lebt mit seiner Frau Jenny (Vicky Krieps) im französischen Exil. Als Marx dort dem jungen Friedrich Engels (Stefan Konarske) vorgestellt wird, hat der notorisch bankrotte Familienvater für den gestriegelten Bourgeois und Sohn eines Fabrikbesitzers nur Verachtung übrig. Doch der Dandy Engels hat gerade über die Verelendung des englischen Proletariats geschrieben, er liebt Mary Burns, eine Baumwollspinnerin und Rebellin der englischen Arbeiterbewegung. Engels weiß, wovon er spricht. Er ist das letzte Puzzlestück, das Marx zu einer rückhaltlosen Beschreibung der Krise noch fehlt. Marx und Engels haben denselben Humor und ein gemeinsames Ziel, sie können sich hervorragend miteinander betrinken, und sie respektieren und inspirieren sich als Kampfgefährten. Zusammen mit Jenny Marx erarbeiten sie Schriften, die die Revolution entzünden sollen. Die sozialen und politischen Krisen brodeln, doch die Intellektuellen in Deutschland und Frankreich reagieren nur mit ausflüchtender Rhetorik. Marx und Engels wollen nicht mehr nur Theorie, sondern Wirklichkeit, sie wollen den Massen ein neues Weltbild geben. Doch dafür müssen sie die Arbeiterbewegung hinter sich bringen – nicht so leicht, denn mit ihrer jugendlichen Anmaßung stoßen Marx und Engels so manchen gestandenen Revolutionär vor den Kopf. Trotz Zensur, Polizeirazzien und internen Machtkämpfen lassen sie nicht nach in ihren Versuchen, eine neue Vision von menschlicher Gemeinschaft zu formulieren. DER JUNGE KARL MARX ist großes historisches Kino über die Begegnung zweier Geistesgrößen, die die Welt verändern und die alte Gesellschaft überwinden wollten. In großen Bildern und mit viel Sensibilität erzählt Regisseur Raoul Peck die Entstehungsgeschichte einer weltbekannten Idee als Porträt einer engen Freundschaft. Ihm gelingt ein so intimer wie präziser Blick in die deutsche Geistesgeschichte, die durch zwei brillante und gewitzte Köpfe seit der Renaissance nicht mehr so grundlegend erschüttert wurde. Der Film wird seine Premiere im Rahmen der Berlinale Special haben und am 2. März als große Geschichte für ein breites Publikum ins Kino gebracht, es wird zwischen 300 und 400 Startkinos geben. Weitere Infos zum Film und der Trailer sind hier zu finden: www.youtube.com/watch Da wir nur begrenzte Plätze haben und die Kinotickets reservieren müssen, bitten wir um verbindliche Anmeldung bei Ursula Böse (E-Mail: ursula.boese@igmetall.de; Telefon: 0211 38701 18) bis spätestens Dienstag, 21. Februar 2017. Die Eintrittskosten liegen bei ca. 10,- €. 19 Uhr Film „Der junge Karl Marx“

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