Beschreibung
An dieses epochale Ereignis mitteleuropäischer Geschichte erinnert man sich heute nicht nur in den vielen Regionen, die damals zwischen Südbaden und Nordthüringen von einer mächtigen Aufstandsbewegung erfasst wurden. Gut 250 Jahre vor der Französischen Revolution versuchten Bauern und Bürger, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit durchzusetzen und die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen zu überwinden.
Einen großen Anteil an der Weitergabe dieser Erinnerung hat die Geschichtsschreibung, die der historischen Arbeiterbewegung nahesteht, allen voran Friedrich Engels. Kaum 30 Jahre alt und gerade eben im Londoner Exil eingetroffen, legte er mit seiner ebenso kompakten wie packenden Darstellung dieser sozialen Revolution ein Muster historisch-materialistischer Untersuchung vor.
Der von Musik und Text-Rezitationen gerahmte Vortrag gibt einen Einblick in die Geschehnisse und thematisiert Entstehungskontext, Argumentationslinie sowie Rezeptionsgeschichte von Engels‘ Lesart des Bauernkriegsgeschehens.
Der Referent Malte Meyer (*1974) arbeitet in der politischen Erwachsenenbildung und beschäftigt sich nebenher mit Fragen historischer wie aktueller Gewerkschaftspolitik.
Rezitationen: Olaf Reitz
Musik: Ulrich Klan
- Eintritt frei
Eine Veranstaltung des Freundeskreises Friedrich Engels in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und Reiner Rhefus
Standort
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Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen
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Telefon: 0203 3177392