Beschreibung
Niemand kennt die genaue Zahl. Aber rund 100.000 Menschen dürften es gewesen sein, die im "roten Jahrzehnt", den 1970er-Jahren, in der BRD die diversen Gruppen der "ML-Bewegung in Westdeutschland" durchlaufen haben. Eine Masse, die nie relevante politischen Kraft wurde. Vor dem Aufstieg dieser "K-Gruppen" lag das Scheitern der antiautoritären Bewegung, das Verblassen der Hoffnungen, die in die 68er-Revolte gesetzt worden waren. Das neuerliche Auftreten ähnlicher Gruppen zeugt von Fantasielosigkeit, von Lernunfähigkeit.
Volkmar Wölk wirft einen Blick zurück in die Geschichte eines Teils der außerparlamentarischen Opposition.
Volkmar Wölk (73) ist ein deutscher Rechtsextremismusexperte, antifaschistischer Aktivist und Publizist. Er beobachtet die rechte Szene in Sachsen und war von 2001 bis 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Linkspartei. Im Jahr 2019 erschien die von ihm übersetzte Ausgabe des Buchs "Faschistische Ideologie: Eine Einführung" von Zeev Sternhell.
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