Beschreibung
Im 19. Jahrhundert wurden Millionen aus ihrer Existenz geworfen und zum Proletariat des Industriezeitalters. Arbeitstage bis 17 Stunden, Hungerlöhne und das verhasste Fabrikregime trieben die Menschen in die Rebellion und lehrten sie Solidarität.
Wie organisierten sich Männer und Frauen? Was waren Erfolge und Rückschläge? Welches Verhältnis hatten Parteien und Gewerkschaften zueinander? Wie konnte die ArbeiterInnenbewegung mehr als 10 Jahren Verbot überstehen, und schließlich Millionen organisieren? Was waren Ziele und Kämpfe der proletarischen Frauenbewegung? Worum ging es bei den Debatten über Revolution und Reform oder den politischen Massenstreik. Wie konnte im 1. Weltkrieg eine Antikriegsbewegung entstehen, die zum Ende von Krieg und Kaiserreich maßgeblich mit beitrug. Und welche Spuren unserer Geschichte finden sich in Nürnberg?
Referenten: Historikerin M.A. Nadja Bennewitz und der Journalist Michael Liebler
Standort
Kontakt
Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern / Kurt-Eisner-Verein
E-Mail: kev@kurt-eisner-verein.de
Telefon: 089 51996353