Beschreibung
„Ich fühle mich in der ganzen Welt zu Hause, wo es Wolken und Vögel und Menschentränen gibt.“ – Rosa Luxemburg
Die Welt wird immer ungerechter, doch überall stehen Menschen auf und setzen dem etwas entgegen. Eine andere Zukunft ist nicht nur denkbar – sie wird bereits erprobt.
Solidarität und der Mut zur Veränderung sind der Soundtrack dieser drei Tage. Für ein über:morgen, das allen gehört!
Umsonst und draußen!
…und noch viel mehr!
Anfahrt:
- Ab Potsdam „Hauptbahnhof“ oder S-Bahnhof „Babelsberg“ mit Bus 601 oder 690 bis Haltestelle Filmpark
- Mit der S-Bahn bis S-Bahnhof „Griebnitzsee“ und ca. 25 Min Fußweg
- Mit der Bahn RE7 und RB33 bis Bahnhof „Medienstadt“ und 5 Min. Fußweg
Eintritt frei.
Für die ganze Familie:
Rund um die Uhr Kinderschminken, Minigolf für Klein und Groß, Turm der Lebensmittelpreise und planen, bauen, staunen: Die Bewegungsbaustelle schafft Freiräume, in denen Kinder durch Bewegung Selbstwirksamkeit und Kreativität erleben.
- Sa, 12:30 - 13:30 Uhr | „Als Ela das All eroberte“
Kinderbuch-Lesung mit Raúl Krauthausen und Adina Hermann - Sa, 20 - 21 Uhr | Suli Puschban (Konzert)
- So, 11 - 12 Uhr | „Oma teilen“
Interaktive Lesung für Kinder von 3 – 6 Jahren mit Johanna Lindemann - So, 12 - 13 Uhr | Sukini (Musik für Kinder)
- So, 13 - 14 Uhr | „Die Hochhausdetektive“
Interaktive Krimilesung für Kinder von 7 – 12 Jahren mit Johanna Lindemann
Das komplette Programm:
Freitag, 19.6.
15 Uhr | Eröffnung auf der Bühne
Zelt 1 (Workshopzelt)
15:10 - 16 Uhr | „Klasse Migration"
Workshop (DEU)
Die Linke ist die einzige parlamentarische Kraft, die Migration nicht zum Problem erklärt – und konsequent für humane Asylpolitik, faire Löhne und gerechte Mieten eintritt, statt gesellschaftliche Probleme auf Migrant*innen abzuwälzen. Doch auch der Linken fehlt eine positive Erzählung zur Migrationsgesellschaft jenseits von Flucht & Asyl. Dabei ist Migration eine klassenkämpferische Bewegung: Migrant*innen haben dieses Land in den letzten Jahrzehnten maßgeblich demokratisiert – im Kampf gegen Ausbeutung, Bildungsausschluss und strukturelle Diskriminierung. Wie lässt sich Klassen- und Kulturkampf zusammendenken? Dieser Workshop verbindet beide Debatten mit einem race-class-Narrativ – intersektional, verbindend, offensiv.
Mit Rebecca Gotthilf und Nihat Öztürk
16:30 - 17:30 Uhr | Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin
Frieden braucht keine Wehrpflicht
Argumentetraining (DEU)
In Talkshows, auf Social Media und im alltäglichen Gespräch begegnen uns immer wieder bestimmte Mythen zum Thema Krieg: Aussagen wie „Bei der Aufrüstung in Deutschland geht es nur um unsere Verteidigung“ oder „Man muss sein Land verteidigen, um die eigene Familie zu schützen“ prägen den öffentlichen Diskurs und sollen die milliardenschwere Aufrüstung, eine „freiwillige Wehrpflicht“, Sozialkürzungen und kriegerische Auseinandersetzungen plausibel und zustimmungsfähig erscheinen lassen. Wir sprechen über diese Mythen, diskutieren über ihre Funktion und besprechen, welche Argumente wir ihnen entgegensetzen können. Zudem schauen wir uns an, welche Auswirkungen eine zunehmende Militarisierung auf verschiedene gesellschaftliche Bereiche hat – etwa auf Bildungsinstitutionen, soziale Sicherungssysteme, Medien und Formen staatlicher Repression. Dazu nutzen wir Materialien zu Militarisierung von der Bildungsplattform L!NX.
L!NX-Workshop mit Arien Weber und Emilia Oelschlägel
17:30 - 18 Uhr | Mini Workshop am Lebensmittelpreiseturm:
„Zu teures Essen? Kommt nicht in die Tüte! Wir holen gemeinsam die Preise runter“
18 - 19 Uhr | „Lacoma – der Kohle im Weg“
Filmscreening (DEU)
1992 wird erstmals ein Dorf aus Protest gegen den Braunkohleabbau besetzt: Lacoma. Junge Menschen aus der Lausitz führen als „Neusiedler*innen“ einen Kampf weiter, der schon in der DDR begann. Es geht um ein Dorf, eine wertvolle Landschaft und um unseren Umgang mit Energie. Zugleich wird Lacoma ein besonderer kultureller Freiraum in der Lausitz. Er wird in Brüssel und Berlin, auf Dächern und Bäumen, mit Kunstaktionen und Gerichtsverfahren verteidigt, letztlich aber 2007 durch den Kohlekonzern zerstört.
Fünfzehn Jahre nach den letzten Protesten treffen sich damals Aktive wieder und lassen uns an ihren Erinnerungen teilhaben. Was bleibt von dem Ort, der ihr Leben über Jahre geprägt hat? Was sagt uns der Kampf um Lacoma heute? Persönliche Erinnerungen und eindrucksvolle Zeitdokumente lassen eine bewegende Chronik der Vorgeschichte des heutigen „Cottbuser Ostsees“ entstehen. Allein 15 Fotograf*innen stellten ihre Bilder zur Verfügung. So gelingt es, den verschwundenen Ort auf der Leinwand wieder auferstehen zu lassen und den Konflikt um Lacoma über die gesamte Zeit von 1983 bis 2007 aus erster Hand zu erzählen.
Vorführung des Dokumentarfilms (Regie: René Schuster und Stefan Göbel, 2025, 41 min.), Einführung: Cathleen Bürgelt (Vorstand der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg)
Zelt 2
15:10 - 16 Uhr | Im Vorkrieg
Podiumsdiskussion zur Militarisierung (DEU)
Vor vier Jahren, nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, verkündete Olaf Scholz die „Zeitenwende“. Mit ihr einher geht seitdem eine militärische Mobilisierung auf verschiedenen Ebenen. Auch unter Merz wird weiter massiv aufgerüstet, während Investitionen in die sozial-ökologische Transformation blockiert bleiben. Wie wirkt sich die Militarisierung auf Politik und Gesellschaft aus? Wie wird sie ideologisch flankiert und wie verändert dies das politische Klima? Und: Wie können linke antimilitaristische Perspektiven an Kraft gewinnen?
Darüber diskutieren Leonie Petersen und Ole Nymoen mit Pauline Jäckels anlässlich des Erscheinens von „Im Vorkrieg“ – der neuen Ausgabe der Zeitschrift Luxemburg.
16:30 - 17:30 Uhr | Das Leben organisieren
Was heißt feministisch vergesellschaften? (DEU)
Vergesellschaftung ist eine breit geteilte Forderung innerhalb der Linken. Sie zielt auf die Überwindung von Privateigentum und setzt demokratische Kontrolle an dessen Stelle. Als Praxis geht es um die Überwindung der Klassenspaltung. Doch was bedeutet das für patriarchale und heteronormative Geschlechterverhältnisse? Werden sie von einer so gedachten Vergesellschaftung überhaupt in Frage gestellt?
Warum die Vergesellschaftungsdiskussion dringend eine feministische Erweiterung braucht, was Vergesellschaftung mit der geschlechtlichen Teilung der Arbeit zu tun hat, und wie wir auch die Spaltung zwischen Produktion und Reproduktion aufheben können, darüber diskutieren wir in diesem Workshop.
Barbara Fried (RLS) und Alex Wischnewski (Autorin und Aktivistin) im Gespräch mit Sabine Daams (RLS)
17:30 - 18 Uhr | Mini Workshop am Lebensmittelpreiseturm:
„Zu teures Essen? Kommt nicht in die Tüte! Wir holen gemeinsam die Preise runter“
18 - 19 Uhr | Über den aufhaltsamen Aufstieg des Neo-Faschismus
Buchvorstellung (ENG/DEU)
Kaum eine gesellschaftspolitische Entwicklung mobilisiert Menschen heutzutage weltweit so sehr, wie der Aufstieg rechtskonservativer, ja sogar neo-faschistischer Akteure zu einem ernstzunehmenden politischen Faktor. Da es aber an einer vergleichbar politisch machtvollen und einflussreichen linken Gegenbewegung mangelt, stellt sich die Frage nach effektiven Gegenstrategien beinahe von allein. Zusammen mit zwei ausgewiesenen Experten möchten wir diese Frage, auch und vor allem aus einer internationalen Perspektive beleuchten, um zu möglichen Lösungsoptionen zu gelangen, die uns im Optimalfall einer Gegenstrategie näherbringen.
Krunoslav Stojaković (RLS) spricht mit Don Kalb (Professor of Social Anthropology at the University of Bergen) und Dena Freeman (Shanghai University)
Bühne
15:10 - 16 Uhr | Tax the rich!
Diskussion über die Ungleichheit in Deutschland (DEU)
Näheres folgt
16 - 16:30 Uhr | Rosa singt – der Chor der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Wenn wir zusammen gehen, kommt mit uns ein bessrer Tag, die Flinta*s, die sich wehren, wehren aller Menschen Plag. Zu Ende sei, dass kleine Leute schuften für die Großen!
Her mit dem ganzen Leben: Brot und Rosen!
16:30 - 17:30 Uhr | Europäische Erfahrungen im Kampf gegen den Faschismus
Zum 90. Jahrestag der Volksfronten in Frankreich und Spanien
Diskussion (ENG/DEU)
Im Januar 1936 kam die Frente Popular in Spanien an die Macht. Unter Manuel Azaña konnte mit Unterstützung der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft eine breit gestützte Linksregierung gebildet werden. Auch in Frank-reich gewann im Mai 1936 der Kandidat der „Volksfront“, Leon Blum, mit der Parole „Brot, Frieden, Freiheit“. Auch hier wurde die Front Populaire von allen wichtigen Parteien der Linken und den Gewerkschaften getragen. Im Angesicht der faschistischen Gefahr gelang der kommunistischen und sozialistischen Linken nach tiefen Spaltungen im Frühjahr 1936 endlich die Einheit. Vor allem in Frankreich setzte die Volksfront weitreichende Sozialreformen durch. In Spanien folgte nach dem Franco-Putsch im August 1936 allerdings ein brutaler Bürgerkrieg. Heute stehen wieder rechtsextreme Kräfte vor der Regierungsbeteiligung während die Linke gespalten ist. Was können die historischen Erfahrungen für antifaschistische Strategien in Europa bedeuten?
Marga Ferré (Izquierda Unida, CC.OO. und Vorsitzende des Transform! Europe Netzwerkes, Madrid) und Bernard Schmid, (Rechtsanwalt und Publizist, Paris) im Gespräch mit Boris Kanzleiter (RLS)
17:30 - 18 Uhr | Mini Workshop am Lebensmittelpreiseturm:
„Zu teures Essen? Kommt nicht in die Tüte! Wir holen gemeinsam die Preise runter“
18 - 19 Uhr | Bush.ida
Konzert
Radikale Zärtlichkeit, Kollaboration und die Kraft der Vielstimmigkeit. Sprachgewandte Lines, die stets nach einem doppelten Boden fragen, treffen auf drückende Beats und körperlich intensive Performances – ein Rap, der sich nicht nur hören, sondern fühlen lässt.
19 - 20 Uhr | Ebow
Konzert
Mit einer Mischung aus persönlichen und politischen Themen wie Queerfeminismus, ihren kurdischen Wurzeln und der Prekarität, sprengt sie die Grenzen des Rap. Ebow zu hören bedeutet, eine Revolution zu erleben.
Abendprogramm
20 - 23:30 Uhr | DJ Set Goldbroiler Kollektiv
Samstag, 20.6.
11 Uhr | Eröffnung auf der Bühne
Zelt 1 (Workshopzelt)
11:10 - 12 Uhr | Das Gleiche in grün?
Organizing-Ansätze und -Schulen verstehen
Workshop (DEU)
Ihr beschäftigt euch mit Organizing – aber meint ihr alle dasselbe? Unterschiedliche Menschen verstehen und praktizieren Organizing auf ganz verschiedene Weise. In diesem Workshop bekommt ihr einen Überblick über zentrale Ansätze in Deutschland. Wir schauen, welche Ziele und Ressourcen zu welchem Ansatz passen – und welche Methoden und Werkzeuge dabei eine wichtige Rolle spielen.
Bewegungsschule (Mika Wodke)
12 - 12:30 Uhr | Mini Workshop am Lebensmittelpreiseturm:
„Zu teures Essen? Kommt nicht in die Tüte! Wir holen gemeinsam die Preise runter“
12:30 - 13:30 Uhr | Antifeminismus im Trend? #TradWives & Co. auf TikTok und Instagram
Workshop und Argumentationstraining (DEU)
Dating-Tipps, Kochrezepte, der Alltag einer jungen Mutter und der neueste TikTok-Trend – durch vermeintlich unterhaltsame und harmlose Inhalte verbreiten antifeministische Influencerinnen ihre rückwärtsgewandte Weltsicht auf Social Media Plattformen. In diesem Workshop werden verschiedene Typen antifeministischer Influencerinnen auf TikTok und Instagram betrachtet. Sowohl deutschsprachige als auch englischsprachige Inhalte werden dabei analysiert. Es wird sich im Workshop vor alle auf die „weibliche“ Seite des Antifeminismus konzentriert und sich unter anderem mit Dating-Expertinnen, den sogenannten #TradWives oder auch Wellness-Influencerinnen beschäftigt. Auch populäre Trends, die ein konservatives Geschlechterbild transportieren werden thematisiert. Weiterhin werden Parallelen und Verbindungen zur sogenannten Manosphäre erschlossen. Dabei werden nicht nur die Praktiken und Narrative der Influencerinnen anhand von Beispielen analysiert, sondern auch gemeinsam Gegenargumente erarbeitet.
Mareike Fenja Bauer ist Sozialwissenschaftlerin. Sie forscht zu antifeministischen Influencerinnen auf TikTok und Instagram.
14 - 15 Uhr | Migration tut gut.
Launch neuer Migrationsatlas (DEU)
Die Schwarz-Rote Regierung rühmt sich für ihre „Migrationswende“: Möglichst niemand, den die Union hier nicht haben will, soll noch nach Deutschland und Europa kommen. Irreguläre Migration zeichnet Kanzler Merz als „größtes Problem“ – während er für die drängenden echten Probleme keine Antworten hat. Dabei ist klar: Ohne Migration kann unsere Gesellschaft schon heute nicht funktionieren – und wird es in Zukunft noch viel weniger können. Mit dem „Atlas der Migration“ versucht die Rosa-Luxemburg-Stiftung seit Jahren, die Debatte zu versachlichen. Hetze und Polarisierung setzen wir mit dieser Publikation Fakten entgegen – fundiert und allgemein verständlich. Denn wir sind überzeugt: Migration tut allen gut, wenn sie so gestaltet wird, dass die Rechte aller gewahrt werden, sie Chancen bietet und Perspektiven eröffnet.
Christian Jakob (taz und Mitherausgeber des Atlas) im Gespräch mit Clara Bünger (angefragt) und Rana Refahi von IDC (angefragt)
15:30 - 16:30 Uhr | Migration ist die Mutter aller Gesellschaften
Workshop (DEU)
Migration ist eine Normalität und prägt seit jeher Gesellschaften auf der ganzen Welt. Obwohl im weltweiten Vergleich nur ein geringer Anteil an Menschen nach Europa migriert, wird das Thema stärker denn je von autoritären Kräften instrumentalisiert. In diesem Workshop lernst du die Funktionsweisen und die Akteure des EU-Grenzregimes kennen und erarbeitest dir Fakten und Argumente gegen Falschinformation und Hetze.
L!NX Grundlagen-Workshop mit Alina & Lina
17 - 18 Uhr | Faschisierung: Is it really the economy?
Workshop (DEU)
Wo bei Sozialem gekürzt wird oder die Preise steigen, wächst die Zustimmung zu rechten Parteien. Das zumindest legen Studien nahe. „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“ möchte darauf mit Maßnahmen wie etwa Vermögenssteuer, Preiskontrollen oder Investitionspolitik antworten. Das Ziel: soziale Sicherheit für Alle. Eine rechte Weltanschauung verfängt allerdings nicht nur bei Menschen, die Abstiegsängste haben oder materielle Verschlechterung erfahren. Auch Reiche wählen rechts und als erste Motivation für die Wahl rechter Parteien wird in Umfragen immer noch Migration genannt. Der Zusammenhang zwischen ökonomischer Krise und dem Erstarken der Rechten wirft mehr Fragen als Antworten auf. Ein tiefer gehender Blick zeigt: kapitalistisch und nationalstaatlich organisierte Gesellschaften, vor allem aber ihre ideologische Verarbeitung, sind ganz unabhängig von Krisen ein Resonanzboden für faschistoide Tendenzen. Was aber folgt daraus für eine „antifaschistische Wirtschaftspolitik“?
Dr. Sabine Nuss ist Politologin, Publizistin und Podcasterin aus Berlin – www.sabinenuss.de
18:30 - 19 Uhr | Mini Workshop am Lebensmittelpreiseturm:
„Zu teures Essen? Kommt nicht in die Tüte! Wir holen gemeinsam die Preise runter“
19 - 20 Uhr | „Die Mietenkampagne konkret: Alle gegen VONOVIA“
Mit Stefan Thimmel (RLS)
Zelt 2
11:10 - 12 Uhr | Freiheit für wen? Argentinien unter Javier Milei
Buchvorstellung und Gespräch (DEU)
Ende 2023 übernahm Javier Milei die Präsidentschaft in Argentinien. Aus den Parlamentswahlen im Herbst 2025 ging er, flankiert von der US-Regierung, gestärkt hervor. Auch international heißt es über den selbsternannten Anarchokapitalisten oft, er bringe Argentinien nach Jahrzehnten der Misswirtschaft wieder auf Vordermann. Doch gegen sein ultraliberales Schockprogramm bildet sich zunehmend Widerstand. Wir wollen darüber sprechen, wie Gegenstrategien aus dem linken Lager Argentiniens aussehen könnten: Welche Bewegungen, welche Akteure sind relevant? Wie könnten in Zukunft Allianzen gebildet werden? Und wie kann – auch international – eine linke Vorstellung von „Freiheit“ wieder popularisiert werden?
Torge Löding (RLS) im Gespräch mit Frederic Schnatterer (Journalist und Buchautor „Freiheit für wen? Mileis Argentinien als Versuchslabor der Ultrarechten“)
12 - 12:30 Uhr | Mini Workshop am Lebensmittelpreiseturm:
„Zu teures Essen? Kommt nicht in die Tüte! Wir holen gemeinsam die Preise runter“
12:30 - 13:30 Uhr | „Als Ela das All eroberte“
Kinderbuch-Lesung mit Raúl Krauthausen und Adina Hermann
Elas größter Wunsch ist es, Astronautin zu werden und zu den Sternen zu reisen. Doch nicht alle in ihrem Umfeld sind davon überzeugt, dass sie das auch wirklich schaffen kann. Schließlich sind gerade mal 11 Prozent aller der bisher ins All geflogenen Menschen Frauen und Ela lebt noch dazu mit Rollstuhl. Aber bedeutet das wirklich, dass Ela ihren Traum aufgeben muss?
Mit „Als Ela das All eroberte“ erscheint das erste Vorlesebuch von Inklusions-Aktivist Raúl Krauthausen und Multitalent Adina Hermann bei Carlsen, welches Kinder ermutigt, an die eigenen Träume zu glauben. Denn auch wenn diese vermeintlich unerreichbar scheinen, bedeutet das nicht, dass sie nicht eines Tages wahr werden können – auf die eine oder andere Weise. „Als Ela das All eroberte“ ist ein inspirierendes Plädoyer dafür, der eigenen Begeisterung zu folgen und herauszufinden, wohin sie einen führt.
14 - 15 Uhr | Iran im Spannungsfeld: Protest, Geopolitik und die Frage der Deeskalation
Diskussion (ENG/DEU)
Krieg, Protest und Geopolitik verdichten sich im Iran zu einer Lage, die von langjährigen Spannungen, wiederkehrenden Protestzyklen und äußerem Druck geprägt ist, wodurch eine weitere Eskalation zunehmend wahrscheinlich erscheint. Die Protestgeschichte des Landes zeigt ein anhaltendes Muster von Aufständen, die mit Repression beantwortet werden und ungelöste politische und soziale Konflikte hinterlassen. Gleichzeitig verschärfen regionale Dynamiken und offene Fragen nach Rechten und politischer Repräsentation die Komplexität der Situation. Zentral bleibt die Frage, wie sich diese Entwicklungen analysieren lassen, ohne Militarisierung zu normalisieren – und welche Möglichkeiten für Deeskalation, politischen Wandel und solidarische Perspektiven bestehen.
Sanaz Azimipour und Hamid Mohseni im Gespräch mit Duha Almusaddar (RLS)
15:30 - 16:30 Uhr | Sozialismus ist keine Utopie – Grundzüge des Nordischen Sozialismus
Talk (ENG/DEU)
Trotz dem allgegenwärtigen Rechtsruck wächst in den letzten Jahren auch das Interesse am Sozialismus wieder, genährt durch wachsende Ungleichheiten, die Klimakrise und das Scheitern neoliberaler Politik. Doch wie sieht Sozialismus aus, wenn er bereits in alltäglichen Institutionen existiert? Der dänische Sozialist Pelle Dragsted stellt die These auf, dass es in unserem Alltag schon viele Bereiche beispielsweise innerhalb der kommunalen Infrastruktur gibt, die im Grunde nach sozialistischen Prinzipien funktionieren, wir sie aber als solche nicht erkennen. Dabei könnten sie uns als eine argumentative Hilfe gegen das neoliberale Paradigma dienen.
Im Gespräch mit Pelle Dragsted (Vorsitzender der dänischen rot-grünen Partei Enhedslisten und Abgeordneter im dänischen Parlament)
17 - 18 Uhr | Russlands Linke und ihr Kampf gegen Putin
Gespräch (DEU)
Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine hat sich die Repression auch gegenüber Linken in Russland immer weiter verschärft, sodass viele das Land verlassen mussten. Aber auch im Exil bleiben sie aktiv und setzen sich zusammen mit ihren Genoss*innen in Russland gegen die Herrschaft Putins und seine außenpolitische Aggression ein. Im Gespräch wollen wir diskutieren, worauf die Herrschaft Putins beruht und welche Vision für ein demokratisches Russland russische Linke dem entgegensetzen. Der Krieg ging einher mit einer weiteren Ausgrenzung von LGBTIQ+ und einer Retraditionalisierung der Geschlechterrollen – was setzen feministische Aktivist*innen dem entgegen? Viele russische Linke sind nun in Deutschland – was sind die Herausforderungen und Chancen für eine Zusammenarbeit zwischen Linken aus Deutschland und Russland?
Mit Maria Menshikova (linke Aktivistin, ehemalige Journalistin DOXA, in Abwesenheit in Russland wegen Antikriegsaktivismus verurteilt) und Sasha Talaver (Forscherin, linke Feministin und Mitglied von Radical Democracy) spricht Fabian Wisotzky (RLS)
18:30 - 19 Uhr | Mini Workshop am Lebensmittelpreiseturm:
„Zu teures Essen? Kommt nicht in die Tüte! Wir holen gemeinsam die Preise runter“
19 - 20 Uhr | WOMEN@WORK – Frauenarbeit, Widerstand, globale Gerechtigkeit
Wie werden Frauen in globalen Lieferketten ausgebeutet – und wie organisieren sie sich dagegen? Die ehemalige Textilarbeiterin und Aktivistin Kalpona Akter spricht darüber, warum feministische Perspektiven in wirtschafts- und arbeitspolitischen Debatten unverzichtbar sind. Im Gespräch geht es um Ausbeutung, Widerstand und internationale Solidarität – und darum, was die Kämpfe von Arbeiterinnen in Bangladesch mit unserem Konsum, politischer Verantwortung und globaler Gerechtigkeit zu tun haben.
Kalpona Akter (BCWS, Gewerkschafterin aus Bangladesch) im Gespräch mit Sina Marx (FEMNET)
Bühne
11:10 - 12 Uhr | Das Spiel der starken Männer – Wie die Fußball-WM den Nationalismus stärkt
Gespräch und Lesung (DEU)
Donald Trump zeigt sich mit Messi und Ronaldo im Weißen Haus, er besucht Fußballspiele, Rennstrecken, Kampfsportevents. Im Sport kann sich der US-Präsident volksnah geben, während seine Militäroperationen in Venezuela und im Iran Kritik hervorrufen. Auch die Fußball-WM 2026 bietet Trump eine Bühne. Sein Partner: Gianni Infantino. Der Fifa-Präsident hat Trump den „Peace Prize“ verliehen und wurde in dessen Friedensrat berufen. Trump und die Fifa bilden ein Bündnis, das an eine globale Entwicklung anknüpft. Seit Jahren nutzen Staatschefs den Fußball für Nationalismus. Der serbische Präsident Vučić setzt bei Demonstrationen auf die Unterstützung von Hooligans. Der türkische Präsident Erdoğan lässt Stadien in Regionen errichten, in denen seine Partei beliebt ist. Und Saudi-Arabien treibt mit der WM 2034 die Transformation voran.
Wie verstärkt der Fußball Nationalismen und was bleibt vom schönen Spiel, wenn das Stadion zur Bühne der Mächtigen wird?
Ronny Blaschke (Buchautor und Journalist und auf politische Themen im Fußball spezialisiert, arbeitet er unter anderem für den DLF, die Süddeutsche Zeitung und Die Zeit) im Gespräch mit Katja Herzberg (Co-Vorstandsvorsitzende von Babelsberg 03)
12 - 12:30 Uhr | Mini Workshop am Lebensmittelpreiseturm:
„Zu teures Essen? Kommt nicht in die Tüte! Wir holen gemeinsam die Preise runter“
12:30 - 13:30 Uhr | „In welchem Sozialismus wollen wir leben?“
Wir brauchen eine radikale Perspektive für eine neue Gesellschaft
Diskussion (DEU)
Richtschnur im Erfurter Programm der Partei Die Linke war der demokratische Sozialismus, ein Sozialismus, der auch damals schon feministisch und ökologisch werden sollte. Seither hat sich vieles geändert, in der Regel nicht zum Besseren. Wir erleben sich verschärfende, multiple Krisen und kommende Katastrophen und Kriege. Eine Transformation scheint blockiert, die Faschisierung schreitet voran. Fehlen also die Grundlagen für eine konkrete Utopie des Sozialismus? Oder haben sich die Bedingungen für sozialistische Politik sogar verbessert, weil sich die Krisen mit kleinen Reformen innerhalb des Kapitalismus kaum mehr in den Griff bekommen lassen? Es braucht dann vielmehr eine radikale Perspektive für eine andere Gesellschaft. Was wären die zentralen Elemente eines erneuerten Verständnisses von Sozialismus. Und wie kommen wir da hin?
Mit Klaus Dörre (Uni Kassel und Jena), befragt von Sophia Baader (verdi Halle/Leipzig, angefragt) und Marlen Borchardt (Die Linke Leipzig, angefragt)
14 - 15 Uhr | „Wie unverschämt Reiche sich unsere Städte kaufen.“
Erfahrungen aus dem Inneren von Stadtpolitik
Diskussion (DEU)
Was haben Günther Jauch, Hasso Plattner und Holger Friedrich gemeinsam? Sie haben sehr viel Geld und nutzen es, um unsere Innenstädte nach ihrem Belieben zu gestalten. Demokratische Entscheidungen, wie Bürger*innenbegehren, werden dabei nicht selten übergangen. Doch statt diesen Bestrebungen einen Riegel vorzuschieben, wird ihren persönlichen Interessen seitens der Stadtspitzen oftmals der rote Teppich ausgerollt.
Katalin Gennburg und Isabelle Vandre haben die Proteste gegen den Ausverkauf der Berliner und Potsdamer Innenstadt in den vergangenen Jahren sowohl als Aktivist*innen, als auch als Landes- und Bundespolitiker*innen begleitet. Gemeinsam berichten sie von ihren Erfahrungen im Kampf gegen den Abriss von Staudenhof und Fachhochschule, sowie gegen die Errichtung des Berliner Stadtschlosses und die Preußifizierung der Innenstädte Potsdams und Berlins.
Mit Isabelle Vandre (MdB) und Katalin Gennburg (MdB)
15:30 - 16:30 Uhr | Jean-Philippe Kindler
Stand-Up
Jean-Philippe Kindler, geboren in Duisburg, ist Satiriker und politischer Vordenker. Für seine Bühnenprogramme erhielt Kindler viele Auszeichnungen, unter anderem den Prix Pantheon und den Deutschen Kabarettpreis. Er ist Mitbegründer des linken Podcast-Kollektivs Studio Rot und arbeitet als Berater für Die Linke. 2023 erschien sein Spiegel-Bestseller Scheiß auf Selflove, gib mir Klassenkampf. 2026 erschien sein Roman „Hier ist der Beginn und das Ende ist dort“ Jean-Philippe Kindler lebt in Hamburg.
Mit Tempo, Wut auf den Alltag der Klassengesellschaft und viel Humor nimmt er sich Machtverhältnisse, Medien und den ganz normalen Irrsinn des Systems vor.
16:30 - 17 Uhr | Sefu Sanni
Konzert
Sefu Sanni ist Künstlerin, Musikerin und Aktivistin aus Kenia – ihre Songs sind Haltung und Feier zugleich. Liebe, soziale Gerechtigkeit, Befreiung der Frauen, Antikapitalismus, Panafrikanismus: Sanni macht aus großen Themen mitreißende Musik.
Als Gründerin des Pan African Women's Network kämpft sie für die Befreiung von Frauen afrikanischer Herkunft weltweit – auf der Bühne und darüber hinaus.
17 - 18 Uhr | Europa gewinnen – Linke Erfolgsprojekte
Diskussion (ENG/DEU)
Johanna Bussemer (RLS) im Gespräch mit Malin Björk (Ko-Vorsitzende European Left Alliance), Manon Aubry (Ko-Vorsitzende der Linksfraktion im Europäischen Parlament), Walter Baier (Präsident der Europäischen Linkspartei), Max Schirmer (stellv. Parteivorsitzender Die Linke, Co-Landesvorsitzender Die Linke Berlin), Kerstin Wolter (Co-Landesvorsitzende Die Linke Berlin) und anderen.
18:30 - 19 Uhr | Mini Workshop am Lebensmittelpreiseturm:
„Zu teures Essen? Kommt nicht in die Tüte! Wir holen gemeinsam die Preise runter“
19 - 20 Uhr | Was ist unser sozialistischer Queer-Feminismus?
„Die Linke versteht sich als sozialistische und feministische Partei, die patriarchale und kapitalistische Verhältnisse überwinden will.“ So steht es im Erfurter Programm der Partei. Feministische Politiken haben in den letzten Jahren jedoch eine eher nachgeordnete Rolle gespielt. Da sich die Care-Krise zuspitzt, insbesondere Frauen und Kinder unter den geplanten Sozialkürzungen leiden werden und die autoritäre Rechte den Kampf um Familie und queeres Leben ins Zentrum ihrer Mobilisierung stellt, muss sich das dringend ändern.
Wir wollen darüber sprechen, wie verschiedene Generationen von Feminist*innen in dieser Situation gut an einem Strang ziehen und dies zu einem breiten Kampf um die Befreiung aller machen können.
Mit Nina Eumann (Mitglied des Parteivorstandes Die Linke), Luca Renner (BAG Queer) und Ines Schwerdtner (Parteivorsitzende Die Linke) im Gespräch mit Barbara Fried (RLS)
20 - 21 Uhr | Suli Pushban
Konzert
Poetisch, witzig und politisch aktuell fliegt Suli mit ihrer Musik die ganze Familie ins Weltall und zurück. Von Rock über Folk, Swing und Samba bis zu Reggae. Sie ist die Heldin der Kinder in Grundschulen, die Lieblingsliedermacherin engagierter Eltern und die Frau, die Prinzessin Lilifee getroffen hat und laut singt: „Ich hab die Schnauze voll von rosa!“
Ab 21 Uhr | Es geht nach links. Botschaften aus dem Inneren des Parteitags
Gespräch (DEU)
Wir befragen die neuen und alten Partei- und Fraktionsvorsitzenden
Sonntag, 21.6.
11 Uhr | Eröffnung auf der Bühne
Zelt 1 (Workshopzelt)
11:10 - 12 Uhr | „Oma teilen“
Interaktive Lesung für Kinder von 3 - 6 Jahren mit Johanna Lindemann
Anna und Tarek wollen ihre Oma nicht miteinander teilen – und entdecken, dass Liebe mehr wird, wenn man sie teilt.
12 - 13 Uhr | Sukini
Musik für Kinder, bei der Erwachsene gerne mithören dürfen.
14 - 15 Uhr | Kartoffelkommunismus: ein öffentliches Kantinenwesen als Baustein einer Welt von morgen
Workshop (DEU)
In Berlin ist es bereits ein Wahlkampfschlager und auch anderswo sind sozialistische Ansätze in der Gemeinschaftsverpflegung en vogue. Kantinen als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge vereinen projekthaft viele Aspekte linker Ernährungspolitik und weisen auf schmackhafte Weise über das Bestehende hinaus. Wir wollen nahe und ferne Konzepte in der Gemeinschaftsverpflegung diskutieren, die soziale und ökologische Fragen zusammendenken, vom Acker bis zum Teller.
Marcel Bauer (MdB) im Ernährungsausschuss des Bundestags, eine Vertreter*in der AG Kiezkantinen der Berliner und Linken und eine Praktiker*in diskutieren gemeinsam mit Interessierten im Publikum.
Zelt 2
11:10 - 13 Uhr | Let`s talk Klimagerechtigkeit
Talk (ENG/DEU)
Die Klimakrise gefährdet unsere Lebensgrundlagen, vor allem im Globalen Süden, obwohl die Menschen dort am wenigsten zur globalen Erwärmung beitragen. Zur Überwindung braucht es einen radikalen Umbau. Doch wie kommt man aus einem System, das so tief in unser Leben eingeschrieben ist? Es prägt die Art, wie wir denken, es steckt in unserem Essen, in den Straßen aber auch in den vermeintlichen Antworten auf die Krise. Zu oft werden Scheinlösungen vorgeschlagen, die mehr den Unternehmen und Ländern des Nordens dienen, als zur Lösung der Krisen beizutragen.
Gemeinsam mit dem internationalen Team der Rosa-Luxemburg-Stiftung wollen wir mit euch darüber ins Gespräch kommen, was Klimagerechtigkeit bedeutet.
13 - 14 Uhr | „Die Hochhausdetektive“
Interaktive Krimilesung für Kinder (7 - 12 Jahre) mit Johanna Lindemann
Isha, Anton und Mesut wachsen nicht im Li-La-Launeland auf, sondern in der berüchtigtsten Hochhaussiedlung der Stadt. In Band 1 lösen sie einen kniffligen Fall rund um einen Trickbetrüger, in Band 2 dreht sich alles um Handys – und einen Handydieb.
Mit abschließenden Detektiv-Quiz.
Bühne
11:10 - 12 Uhr | Christiane Rösinger
Musikalische Lesung
12 - 13 Uhr | Gegenmacht: Die Zivilgesellschaft schlägt zurück
Weg mit der Ohnmacht und Untergangsstimmung – es ist Zeit für die demokratische Gegenoffensive! (DEU)
Lesung und Diskussion mit Arne Semsrott und Clara Bünger
Vieles, was der Politik-Aktivist Arne Semsrott in seinem Bestseller „Machtübernahme» als düsteres Szenario einer rechtskonservativen Wende beschrieben hat, ist bereits bittere Realität – und das ganz ohne AfD-Regierungsbeteiligung. Unter der CDU/SPD-Koalition erleben wir ein hartes Grenzregime, die Herabwürdigung finanziell benachteiligter Menschen, Angriffe auf die demokratische Zivilgesellschaft, ein Ende des Klimaschutzes und eine Politik der Angst.
Was tun? Arne Semsrott zeigt in seinem neuen Buch anhand zahlreicher konkreter Beispiele, wie wir aus der Defensive in die Offensive kommen.
13 - 14 Uhr | Liebe & Krawall – Folkrock mit Punkkante
Konzert
Zwei Stimmen – mal zart, mal auf die Fresse. Zwei Perspektiven – mal kritisch, mal ausgelassen. Wir erzählen das Leben so, wie es ist. Wir biegen nichts zurecht, wir verstellen uns nicht. Musik zum Mitfühlen, Ausrasten und den Moment genießen.
14 - 15 Uhr | Krawalle+Liebe
Konzert
Krawalle+Liebe ist ein DJ und Producer Duo aus Berlin. Bei ihrem selbst ernannten Genre feminist deep trash riot bounce treffen protzige Basslines auf zärtlichen Eigensinn, Ironie auf Ernsthaftigkeit, Widerstand auf Ekstase. Es ist ein Versuch mit Musik Freude zu politisieren und Wut in Bewegung zu bringen. weil tanzen auch eine Form des Aufbegehrens sein kann. Weil ein Riot das Potenzial hat, ein kollektiver Moment zu sein und weil wir manchmal genau das brauchen – einen Beat für die Revolte, die in uns brennt.
Standort
Informationen zur Zugänglichkeit und Barrierefreiheit
- Zugänglichkeit
- Rollstuhlgerechter Zugang
- Assistenzhunde erlaubt
- Öffentlicher Nahverkehr
Das Festival findet auf einer Wiese statt, der Untergrund ist nicht befestigt. Die Zelte haben einen ebenerdigen Zugang und sind mit einem festen Boden ausgestattet.
Kontakt
Team Ueber:morgen
E-Mail: Uebermorgen@rosalux.org
Teilen: