Beschreibung
Während wir Angriffe auf die erkämpften Errungenschaften des Sozialstaats sehen, gibt der Staat Milliarden über Milliarden für Aufrüstung aus. Rechtsstaat und Demokratie werden angegriffen und Menschen, die Friedrich Merz nicht ins Stadtbild passen, werden auch schon mal in islamistische Diktaturen abgeschoben. Der Tod wird dabei billigend in Kauf genommen, sowohl bei den totalgekürzten Arbeitslosen, die auf der Straße landen, als auch bei Abschiebungen nach Syrien.
Getrieben von der Horrorvorstellung einer rechtsextremen Machtübernahme und täglich neuen Zumutungen in Sozial-, Außen- und Innenpolitik, suchen wir linken und fortschrittlichen Menschen nach solidarischen Antworten aus den multiplen Krisen. Wir wollen auf dieser Konferenz sowohl die Zuspitzung der Verhältnisse als auch Lösungsansätze diskutieren.
Ende Februar 2026 laden Arbeit und Leben Niedersachsen, DGB Niedersachsen-Mitte, VVN-BDA Niedersachsen, ver.di, Kulturzentrum Pavillon, Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen, Landesausschuss Courage gegen Rechts der GEW, Bildungswerk ver.di, Initiative Internationaler Kulturaustausch (IIK) und Geschichtswerkstatt e.V zur 29. Antifaschistische Sozialkonferenz nach Hannover ein.
Programm:
Impulsvortrag und Diskussion
"Untergründiger Trumpismus. Rechtsverschiebung in der Regierungspolitik"
mit Alexander Gallas, Prof. für die Organisation und Transformation wohlfahrtsstaatlicher Sicherungssysteme an der UAS Frankfurt
Workshops
- Gewerkschaften im autoritären Sicherheitskapitalismus mit Jörn Boewe vom Journalistenbüro work in progress
- Antirepression mit Aktiven der Roten Hilfe Hannover
- Aktiv gegen Militarisierung, Rüstungsindustrie und Kriegsdienst mit N.N.
Gespräch
"Zwischen Demokratie und Faschismus? Wo stehen wir und was ist zu tun?"
mit Lipi Mahjabin Ahmed, Leitung Initiative Internationaler Kulturaustausch - IIK und Ulrike Eifler, Gewerkschaftssekretärin IG Metall Würzburg
Moderation: Gesa Lonnemann, Geschäftsführende pädagogische Leiterin Bildungszentrum HVHS Hustedt e.V.
Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltungsräume sind barrierefrei zugänglich.
Anmeldung unter Angabe der Workshopwahl bei hannover@aul-nds.de oder telefonisch unter: 0511-12105-0
Solltet Ihr Bedarf an Kinderbetreuung haben, um an der Konferenz teilnehmen zu können, schickt bitte bis zum 11.2.26 eine Mail an kontakt@rls-nds.de.
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen
Standort
Kontakt
Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen
E-Mail: kontakt@rls-nds.de
Telefon: +49 511 2790934