Das Theaterstück von und mit Riadh Ben Ammar ist eine Geschichte über die geschlossene EU-Außengrenze und ihre Missverständnisse. Man kann nicht an der Küste leben, ohne die andere Seite wenigstens einmal gesehen zu haben. In Tanger, Algier oder Tunis sitzen selbst die Katzen im Hafen und schauen auf die andere Seite. Alle wollen dahin. Die meisten träumen davon. Die jungen Leute, die es schaffen in Europa zu landen, versuchen alles, um nicht wieder mit leeren Händen zurückzukehren. Doch wie geht das ohne Arbeitserlaubnis, sicheren Aufenthaltsstaus und die ständige Angst, abgeschoben zu werden? Riadh Ben Ammar bringt mit seinem Schattentheater „Die Falle“ ihren Alltag auf die Bühne.
Im anschließenden Workshop mit Sunny Omwenyeke werden Fragen vom Recht zu bleiben und dem Recht zu gehen erarbeiten. Dabei wird es sowohl um Aspekte von Neokolonialismus und antikolonialen Perspektiven als auch um Fragen von Rassismus und der Forderung nach globaler Bewegungsfreiheit gehen.
Eine Veranstaltung vom Medienbüro Oldenburg in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen
Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist notwendig.
Die Veranstaltungsräumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich.
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Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen
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Telefon: +49 511 2790934