Der dreistündige (Directors' Cut) Dokumentarfilm „Anachoma“ der Filmemacher*innen Philip Pollak und Johanna Walk geht illegalen und heimlichen Pushbacks an der EU-Außengrenze zwischen Griechenland und der Türkei entlang des Flusses Evros-Meric nach. Für viele Geflüchtete und Migrant*innen «die Grenze der Hoffnung», bis sie am eigenen Leib erfahren, wie diese Grenze nach den «March Events» von 2020 als Waffe gegen sie gerichtet wird. 12 Pushback-Überlebende erzählen, außerdem kommen Menschenrechtsanwält*innen, UNHCR-Mitarbeiter*innen, Wissenschaftler*innen, Investigativjournalist*innen, zahlreichen NGO-Vertreter*innen, Mitglieder des Europäischen Parlaments sowie Einheimische von beiden Seiten der Grenze zu Wort: die gesamte Anatomie einer fragwürdigen, tödlichen staatlichen Praxis, die fatalen Folgen der «Festung Europa» werden sichtbar.
Der Film kommt am Donnerstag, 4. Juli 2024, um 18:00 Uhr im Bellevue di Monaco.
In einer Screening-Pause stehen die beiden Filmschaffenden zu einem Filmgespräch zur Verfügung.
Eine Kooperationsveranstaltung des Bayerischen Flüchtlingsrats, des Bellevue di Monaco, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin und des Kurt-Eisner-Vereins für politische Bildung in Bayern e.V.
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Fritz Burschel
Regionalbüroleiter Bayern, Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern / Kurt-Eisner-Verein
E-Mail: friedrich.burschel@rosalux.org