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26. Februar 2019: Diskussion/Vortrag : Solidarität kennt keine Grenzen!

Widerstand im Sudan

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Afrika-Haus Berlin
Bochumer Straße 25
10555 Berlin

Zeit
26.02.2019, 18:00 - 20:00 Uhr
Themenbereiche
Soziale Bewegungen / Organisierung, Partizipation / Bürgerrechte, Nordafrika
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Seit acht Wochen demonstrieren Menschen im Sudan in Dörfern und Städten gegen die Regierung. Sie fordern Freiheit, ein Ende der Korruption und vor allem das Ende des diktatorischen Regimes von Oumar Al-Bashir, das seit 1989 das Land regiert. Doch die Repression der Demonstrant*innen ist brutal: Seit Beginn der Proteste gibt es über 50 Tote, hunderte Verletzte. Außerdem fanden massiv Verhaftungen statt; die Inhaftierten werden an unbekannten Orten festgehalten.

Über die aktuellen politischen Geschehnisse im Sudan haben die internationalen Medien – anders als das bei vergleichbaren Ereignissen in anderen Ländern der Fall war – nicht berichtet. Deshalb laden wir, sudanesische Aktivist*innen, zu einem Info-Abend ein. Hier geht es zum einen um die aktuelle Situation im Sudan nach dem achtwöchigen Wiederstand. Zum anderen wollen wir der Frage nachgehen, warum der Diktator Al-Bashir für Europa in Bezug auf Flüchtlingspolitik und Grenzkontrollen ein wichtiger Kooperationspartner in Afrika ist. Wir wollen Solidarität mit den Menschen im Sudan zeigen. Komm und unterstütze uns!

Die Diskussion findet auf Englisch statt.

Die Veranstaltung wird organisiert von #SudanUprising Germany und unterstützt von der Rosa Luxemburg Stiftung.

Standort

Kontakt

Franza Drechsel

Projektmanagerin für Westafrika, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310 445

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