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24. Oktober 2026: Seminar : Antifaschistische Wirtschaftspolitik?!

Eine Einführung in Isabella Webers Buch und die Debatte um den ökonomischen Kampf gegen rechts

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Naturfreundehaus Köln-Mitte
Fritz-Hitze-Straße 8
50627 Köln

Zeit
24.10.2026, 10:00 - 18:00 Uhr
Themenbereiche
Rassismus / Neonazismus, Commons / Soziale Infrastruktur, Gesellschaftstheorie, Wirtschafts- / Sozialpolitik

Beschreibung

Antifaschistische Wirtschaftspolitik?!

Die Forderung nach einer antifaschistischen Wirtschaftspolitik ist in aller Munde. Doch was hat es damit auf sich? Das Tagesseminar bietet Raum für eine intensive gemeinsame Auseinandersetzung mit der Frage, ob und gegebenenfalls wie man den Rechtsruck ökonomisch bekämpfen kann.

Ausgangspunkt ist das von der Ökonomin Isabella Weber geprägte Konzept „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“. Dieses wird anhand ihres Mitte Oktober erscheinenden Buchs eingeführt: Welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen schlägt Weber vor? Welche Deutung der Wirtschaftskrisen liegt diesen Maßnahmen zu Grunde? Wie argumentiert sie, dass ihr wirtschaftspolitisches Programm antifaschistisch wirkt?

Da die antifaschistische Wirkung das zentrale Feature des Programms ist, wird diese vertieft in den Blick genommen. Dafür wird die relative neue Forderung nach einer antifaschistischen Wirtschaftspolitik in eine bereits länger bestehende Debatte eingeordnet. Sie wird als Neuauflage einer Position gedeutet, die auf den Wahlerfolg extrem rechter Parteien mit der Forderung nach einer wirtschaftspolitisch erneuerten Linken reagiert. Dabei werden auch klassische Gegenpositionen vorgestellt: Ansätze, die die Bedeutung extrem rechter Ideologien und Diskurse betonen, sowie Positionen welche die Annahme hinterfragen, dass die Dynamik der Faschisierung hauptsächlich „von unten“ kommt.

Diese Auseinandersetzung bildet die Grundlage, um die für das Seminar wesentliche Frage zu diskutieren: Ist antifaschistische Wirtschaftspolitik, was wir brauchen um den Faschismus zu besiegen? Und falls ja: Was bedeutet das für die politischen Kontexte, in denen wir aktiv sind?

Teamer: Fred Heussner ist Politikwissenschaftler und freiberuflicher polit-ökonomischer Bildner. Der thematische Schwerpunkt seiner Arbeit liegt darin, zu untersuchen wie Wirtschaft und Technologie mit der autoritären Formierung von Staat und Gesellschaft zusammenhängen. (mehr Infos: fred-heussner.de)

Die Veranstaltung ist kein Leseseminar, stattdessen arbeiten wir mit Inputs und Schaubildern, und diskutieren gemeinsam im Plenum und in Kleingruppen. Es ist kein Vorwissen zu den Theorien erforderlich, alle Inhalte erarbeiten wir uns gemeinsam. Im Seminar wird es Raum für Fragen, Erfahrungen und Diskussionen auf Augenhöhe geben.

Das Seminar ist kostenlos, es muss sich aber zur Übersicht angemeldet werden. Die Plätze sind begrenzt und wir versuchen bestmöglich ausgeglichene Geschlechterverhältnisse zu berücksichtigen.

Wir sind für die Veranstaltung im Naturfreundehaus Köln-Mitte (unmittelbare Nähe zu Hans-Böckler Platz/ Bahnhof Köln-West) zu Gast. Für Getränke und kleinere Snacks (vegetarisch/vegan) wird gesorgt. Das Haus ist leider nicht barrierefrei. Wir bemühen uns, unser Angebot möglichst barrierearm zu gestalten. Hier lernen wir als Organisator*innen und Trainer*innen noch. Bitte meldet uns bei der Anmeldung Eure Bedürfnisse hinsichtlich Barrierefreiheit. Wir versuchen dann, so viel wie möglich umzusetzen.

 

 

Standort

Kontakt

Janis Geschke

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