5. Oktober 2021 Lesung/Gespräch «Coverings/Masken» – Online-Lesung und Gespräch mit Karen Jennings (Südafrika)

Im Rahmen des Projekts «Blick in die Zukunft – Gegen das Vergessen» der Kölner Literaturreihe «stimmen afrikas»

Information

Veranstaltungsort

Online / Livestream

Zeit

05.10.2021, 19:30 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Migration / Flucht, Kunst / Performance, Nordafrika, Südliches Afrika, Westafrika, Ostafrika

Zugeordnete Dateien

stimmen afrikas präsentiert im Rahmen der Shortstory-Reihe Blick in die Zukunft – Gegen das Vergessen je zwei Kurzgeschichten von sechs Schriftsteller*innen aus sechs Ländern Afrikas. Das Besondere: Die Geschichten werden von Studierenden des Masterstudiengangs „Literatur übersetzen“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ins Deutsche übersetzt.

Nach dem Online-Festival Gegen das Vergessen im April 2021 wird nun im 2. Teil mit Blick in die Zukunft die Schriftstellerin Karen Jennings mit ihrer ins Deutsche übersetzten Kurzgeschichte «Coverings» vorgestellt.

«Coverings» zeichnet den Weg einer Gruppe von Menschen nach, die ihr altes Leben hinter sich gelassen haben. Der Sternenhimmel über ihnen verspricht, dass in der Ferne ein Leben ohne Tod, ohne Schmerz, ohne Leid auf sie wartet. Wem begegnen sie auf ihrer Flucht ins Unbekannte? Wo kommen sie unter, was erleben sie unterwegs? Und führt ihr Weg am Ende tatsächlich ans Ziel?

Das Gespräch mit der aus Brasilien zugeschalteten Autorin moderiert Sosthène Evina. Miriam Braun wird per Video über ihre Arbeit an der Übersetzung der Kurzgeschichte «Masken» berichten. Davina Donaldson wird aus «Coverings/Masken» vorlesen. Jutta Himmelreich wird das Gespräch ins Deutsche verdolmetschen. Die Veranstaltung wird ab 19.30 Uhr live übertragen auf dringeblieben.de.

Zum Livestream


Karen Jennings, geb. 1982, ist eine südafrikanische Autorin. Ihr Debütroman Finding Soutbek stand auf der Shortlist für den Etisalat Prize for African Fiction. 2016 erschien Travels with my Father und 2018 ihr erster Gedichtband Space Inhabited by Echoes. Ihr Roman An Island ist für den Booker Prize 2021 nominiert. Karen lebt derzeit in Brasilien und hat 2020 an der Universität von Goiás eine Postdoktoranden-Forschung über die historische Beziehung zwischen Wissenschaft und Literatur abgeschlossen. Sie wirkt in den Programmen Writivism und Short Story Day Africa mit, die beide das Schreiben in Afrika fördern.

Sosthène Evina ist Übersetzer, Deutsch-als-Fremdsprachlehrer und Lehramtsanwärter. Dabei ist eines für ihn zentral: Er will den Austausch zwischen Menschen und Kulturen ermöglichen. Sosthène ist ein gebürtiger Kameruner, der in Deutschland aufgewachsen ist. Als ein Sprachrohr für Interkulturalität setzt er sich in Deutschland für das Los von Menschen mit Migrationsgeschichte ein. Kraft seiner Geschichte und Erfahrung ist er ein Mediator für Menschen von hier und Menschen von dort.

Davina Donaldson studierte Gemanistik/ Romanistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf bevor sie ihre Schauspielausbildung an der Schauspielschule "Der Keller" absolvierte. Seit der Spielzeit 2019/2020 arbeitet sie am Theater Trier und auch als Sprecherin in Film- und Fernsehen.

Jutta Himmelreich ist unter anderem als literarische Übersetzerin, Dolmetscherin und Dozentin in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Persisch tätig.

Miriam Braun studiert seit Herbst 2019 Literaturübersetzen in Düsseldorf mit den Sprachen Englisch und Spanisch. Zuvor hat sie in Köln den Bachelor in Mehrsprachiger Kommunikation mit Schwerpunkt Translation gemacht und drei Jahre im Projektmanagement eines Übersetzungsbüros gearbeitet. Sie hat mehrere Monate in England und Spanien gelebt.


Veranstaltung von stimmen afrikas (Köln) in Kooperation mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Die Reihe „Blick in die Zukunft – gegen das Vergessen" wird gefördert von: Auswärtiges Amt, Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, NRW Kultursekretariat, Stadt Essen Kulturamt, Stadt Köln, Sparkasse KölnBonn, Brot für die Welt und Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0203 3177392