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9. November 2026: Seminar : Antifaschistische Wirtschaftspolitik

Sechsteiliger Lesekreis zum Buch von Isabella Weber

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Leipzig, genauer Ort wird nach Anmeldung bekannt gegeben
Leipzig

Zeit
09.11.2026, 18:00 - 20:00 Uhr
Themenbereiche
Kapitalismusanalyse, Commons / Soziale Infrastruktur, Gesellschaftstheorie, Wirtschafts- / Sozialpolitik
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Mit Steven Hummel (Politikwissenschaftler, RLS Sachsen)

Im Jahr 2024 prägte Isabella Weber den Begriff "Antifaschistische Wirtschaftspolitik". Im Oktober 2026 erscheint ihr gleichnamiges Buch, welches erstmals ein ausformuliertes Programm zum Thema vorlegt.

In einem Lesekreis wollen wir uns zentralen Fragestellungen und Analysen des Buches gemeinsam nähern. Dazu werden wir in sechs Terminen einzelne Abschnitte des Buches gemeinsam diskutieren. Das Lesepensum beträgt zwischen 70 und 90 Seiten pro Woche.  Es wird eine einsteiger*innenfreundliche Antmosphäre angestrebt.

Termine

Der Lesekreis findet wöchentlich montags von 18.00 bis 20.00 Uhr in Leipzig statt. Er startet am 09. November, der letzte Termin ist der 14. Dezember.

Alle Termine: 09.11. / 16.11. / 23.11. / 30.11. / 07.12. / 14.12.

Anmeldung

Für die Teilnahme zur Veranstaltung ist aus Platzgründen eine verbindliche Anmeldung notwendig: anmeldung@rosalux-sachsen.de. Die Anmeldung gilt für alle sechs Termine.

Bitte gib bei der Anmeldung deine Pronomen an, bei der Zusage zum Lesekreis wird dies berücksichtigt, um ein möglichst diverses Geschlechterverhältnis zu ermöglichen.

Klappentext des Buches

Kurz nachdem feststand, dass Donald Trump erneut zum US-Präsidenten gewählt worden war, fragte Isabella Weber auf X: »Können wir jetzt endlich eine ernsthafte Diskussion über eine antifaschistische Wirtschaftspolitik führen?« Die Demokraten hätten die Auswirkungen der dramatisch gestiegenen Lebenshaltungskosten verkannt und so Trump mit seiner Ressentiment-Politik das Feld überlassen. Ihr Tweet ging viral und setzte eine weltweite Debatte in Gang.

In ihrem neuen Buch legt Isabella Weber dar, wie die Grundzüge eines solchen Programms aussehen könnten: bezahlbare Güter des alltäglichen Bedarfs, demokratische Kontrolle der Konzernmacht, Kooperation statt Nationalismus. Wenn wir den weiteren Aufstieg der extrremen Rechten verhindern wollen, so Weber, brauchen wir eine Wirtschaftspolitik, bei der die Bedürfnisse und die Würde der Menschen im Mittelpunkt stehen.

Zur Autorin

Isabella Weber ist Ökonomin. Sie ist Associate Professorin für Volkswirtschaftslehre an der University of Massachusetts Amherst (USA). Seit 2025 ist Weber Mitherausgeberin des Wirtschaftsmagazins Surplus. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der politischen Ökonomie Chinas, internationalem Handel, der Geschichte des wirtschaftlichen Denkens sowie mit Preis- und Geldtheorie.

 


Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Sie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung: Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt.

Kontakt

RLS Sachsen

Telefon: +49 341 96085 31

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