4. April 2017 Diskussion/Vortrag "Die haben gedacht, wir waren das"

MigrantInnen über rechten Terror und Rassismus

Information

Veranstaltungsort

Auslandsgesellschaft NRW
3. Ebene, großer Saal
Steinstr. 48
44147 Dortmund

Zeit

04.04.2017, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Ungleichheit / Soziale Kämpfe

Zugeordnete Dateien

Welche Spuren hinterlassen Rassismus und rechte Gewalt in der migrantischen Community? Wie hat es sich auf die Opfer des Nagelbombenanschlags in der Kölner Keup¬straße ausgewirkt, dass sie selbst dieser Tat verdächtigt wurden? Zu den Vorwürfen der Ermittler gehörten: Streit unter türkischen Geschäftsleuten, Verbindungen zum Rotlichtmilieu, dem Drogenhandel und zur Türsteherszene – Innenminister Otto Schily schloss am Tag nach dem Attentat einen terroristischen Hintergrund aus.

Zum NSU-Komplex sind inzwischen zahlreiche Publikationen erschienen, die Sichtweise der Betroffenen hat dabei bisher wenig Raum bekommen. Opfer und ihre Angehörigen, Persönlichkeiten aus Publizistik, Wissenschaft und Politik, Akteure der antirassistischen Arbeit, Bekannte und Unbekannte, allesamt mit Migrationshintergrund, nehmen in diesem Buch Stellung, geben ihre Erfahrungen wieder, beleuchten die Auswirkungen des NSU-Terrors sowie der um sich greifenden rassistischen Gewalt und schildern, wie das auf sie wirkt und was sie dabei bewegt. Mit Beiträgen von über 30 Autorinnen und Autoren.

Bastian Pütter vom bodo e.V. wird die Veranstaltung moderieren.
Zu Gast sind u.a. Funda Özfirat, Kemal Bozay und Orhan Mangitay

In Kooperation mit dem  Bündnis „Tag der Solidarität“

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