26. November 2018 Diskussion/Vortrag Radikaler Widerstand und konsequente Gewaltfreiheit - eine unmögliche Möglichkeit?

Die Erfahrungen des Mahatma Gandhi und heutige politische Bewegungen

Information

Veranstaltungsort

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Salon
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

Zeit

26.11.2018, 18:00 - 20:00 Uhr

Themenbereiche

Krieg / Frieden, Gesellschaftstheorie, Partizipation / Bürgerrechte, Südasien

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Vortrag von Prof. Dr. Lars Göhler. Eröffnung durch Dr. Dagmar Enkelmann, Moderation Michael Brie

Mahatma Gandhi steht wie keine andere Person für die Begriffe Gewaltfreiheit und gewaltfreier Widerstand. Seine symbolischen Aktionen zur Lösung von politischen und religiösen Konflikten ohne Gewalt sind legendär und wurden Vorbild für viele politische Bewegungen in der ganze Welt. Dennoch hat er in Indien den Ausbruch von gewalttätigen Auseinandersetzungen nicht verhindern können. Auf einige seiner Aktionen folgten wahre Orgien der Gewalt. Der Vortrag zeichnet die Entstehung der Konzepte der Gewaltfreiheit bei Gandhi nach und stellt sie in den Kontext seiner Weltanschauung. Im Weiteren wird diskutiert, welche Elemente in Gandhis Auffassungen für heutige politische Bewegungen und Aktionen relevant sein können. 

Zur Person: Prof. Göhler hat in Leipzig Philosophie und Indologie studiert. Er hat sich in der Folge mit früher indischer Religion und Philosophie beschäftigt. In Studienaufenthalten und Gastdozenturen in Indien ist er häufig mit dem Thema Gandhi, seinen geistigen Quellen und seinem politischen Erbe in Berührung gekommen. Lars Göhler lehrt am Institut für Südasien- und Südostasien-Studien (SASOA) der Universität Köln indische Philosophie.

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Kontakt

Uta Tackenberg

Assistentin des Direktors

Telefon: (030) 44310-438