1. Dezember 2019 Film Im inneren Kreis

Dokumentation

Information

Veranstaltungsort

Z-linkes Zentrum in Selbstverwaltung
Innstr. 45a
83022 Rosenheim

Zeit

01.12.2019, 19:00 - 22:00 Uhr

Themenbereiche

Erinnerungspolitik / Antifaschismus, Parteien- / Bewegungsgeschichte, Kommunikation / Öffentlichkeit

Zugeordnete Dateien

Im inneren Kreis

Vorführung des Dokumentarfilmes „Im inneren Kreis“ im Z

Gefährdung der Demokratie durch Überwachung?
Am Sonntag, den 1. Dezember 2019 um 19:00 Uhr wird im „Z – linkes Zentrum in Selbstverwaltung“ (Innstr. 45a) der Dokumentarfilm „Im inneren Kreis“ vorgeführt. Der Film (2017, 86 Min., FSK 12) stellt Grundsatzfragen zum Verhältnis von Freiheit und Sicherheit im Spannungsfeld staatlicher Interessen und individueller Bürgerrechte, wie: „Darf der Staat in die Privat- und Intimsphäre von Menschen eindringen? Wie frei ist man, wenn es keinen Raum für Vertrauliches gibt? Wann ist Demokratie durch Überwachung gefährdet? Was bedeutet die meist abstrakt scheinende Überwachung wirklich?“

„Im inneren Kreis“, ein Film von Hannes Obens und Claudia Morar, geht den genannten Fragen auf Basis der Geschichten der verdeckten Ermittlerinnen Iris P., Maria B. und Astrid O. nach. Iris P. führte enge Freundschaften und ging intime Beziehungen mit Menschen ein, die sie zugleich ausspionierte. Als Verdeckte Ermittlerin „Iris Schneider“ forschte sie jahrelang die linke Szene und die „Rote Flora“ in Hamburg aus. Nach ihrer medienwirksamen Enttarnung im Jahr 2014 flogen innerhalb von 18 Monaten zwei weitere Verdeckte Ermittlerinnen in Hamburg auf: Maria B. (Tarnname "Maria Block") und Astrid O. (alias Astrid Schütt).

„Im inneren Kreis“ nähert sich diesen aktuellen gesellschaftlichen Fragen auf einer sehr persönlichen und konkreten Art und setzt damit einen wichtigen Kontrapunkt gegen die immer wieder versuchte und vollzogene Ausweitung öffentlicher und privater Überwachung, indem er ihre individuellen und gesellschaftlichen Folgen greifbar macht.

Weitere Infos: http://www.iminnerenkreis-doku.de/

Eine Veranstaltung von der Rosenheimer Gruppe „Contre la Tristesse“ in Kooperation mit der „infogruppe“ und dem Kurt-Eisner-Verein.

Standort

Kontakt

Dr. Julia Killet

Regionalbüroleiterin Bayern, Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern/Kurt-Eisner-Verein

Telefon: +49 89 51996353