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11. Februar 2026: Diskussion/Vortrag : Rojava: Frauenrevolution in Gefahr – Wenn Frauen aufbauen und Krieg sie bedroht

Podiumsdiskussion mit Meral Çîçek, Lea Reisner und Gudrun Wörsdörfer

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Alte Feuerwache Köln
Melchiorstraße 3
50670 Köln

Zeit
11.02.2026, 18:00 - 20:00 Uhr
Themenbereiche
Geschlechterverhältnisse, Soziale Bewegungen / Organisierung, Krieg / Frieden, Libanon / Syrien / Irak
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Rojava: Frauenrevolution in Gefahr – Wenn Frauen aufbauen und Krieg sie bedroht
A Dance for Kobani, Oil on canvas 200x100cm, London Simko28 / Wikimedia Commons / CC0

Die Frauenrevolution in Rojava ist weit mehr als nur ein regionaler Widerstand – sie ist ein Modell für Frauenbefreiung und eine Vision für eine gerechte, demokratische Gesellschaft. Inmitten eines blutigen Krieges haben Frauen in Rojava nicht nur gegen den IS gekämpft, sondern zugleich eine Gesellschaft aufgebaut, die Gleichberechtigung, Freiheit und Pluralismus in den Mittelpunkt stellt. Unter der Führung von Frauen wurden die YPJ zur Frontlinie des Widerstands und zu einem Symbol für den globalen Kampf für Frauenrechte.

Doch diese historische Errungenschaft steht heute vor einer großen Gefahr. Die Frauenrechte und die demokratischen Strukturen in Rojava sind durch die Offensive islamistischer Kräfte und ihre militärische Aggression massiv bedroht. Diese Revolution ist nicht nur für die Frauen in Rojava von Bedeutung, sondern für die gesamte Region und für den weltweiten Kampf um Emanzipation und soziale Gerechtigkeit. Eine Niederlage würde nicht nur das Ende eines einzigartigen gesellschaftlichen Projekts bedeuten, sondern auch einen schweren Rückschlag für den globalen Feminismus und für alle, die sich für die Befreiung der Frauen weltweit einsetzen.

In dieser Podiumsdiskussion erörtert Meral Çîçek, Journalistin & politische Aktivistin, warum die Frauenrevolution in Rojava nicht nur für die Region, sondern für die gesamte Welt von so großer Bedeutung ist, und was ihr Verlust für den globalen Kampf um Frauenbefreiung und soziale Gerechtigkeit bedeuten würde.

Lea Reisner, MdB Die Linke, wird die Rolle Deutschlands und der internationalen Gemeinschaft in das Gespräch einbringen und aufzeigen, welche politische Verantwortung internationale Akteure tragen. Sie wird beleuchten, wie internationale Politik die Situation in Rojava beeinflusst und welche konkreten Möglichkeiten der Solidarität und Unterstützung heute bestehen.

Gudrun Wörsdörfer wird über die aktuelle humanitäre Lage in Rojava berichten und aufzeigen, wie sich Krieg, Vertreibung und internationale Blockaden konkret auf das Leben der Zivilbevölkerung auswirken.

Damit verbindet die Diskussion die Situation vor Ort mit globalen Machtverhältnissen und der Frage, was internationale Solidarität praktisch bedeuten kann.


Veranstaltung von ZENDA - Kurdisches Frauen-Informationsbüro in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0203 3177392

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