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26. März 2025: Diskussion/Vortrag : Österreichische Verhältnisse?

Wie die FPÖ gewonnen hat, warum Kickl trotzdem nicht regiert und was Deutschland daraus lernen kann

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Centro Sociale
Sternstraße 2
20357 Hamburg

Zeit
26.03.2025, 18:30 - 20:30 Uhr
Themenbereiche
Deutsche / Europäische Geschichte, Erinnerungspolitik / Antifaschismus, Parteien- / Bewegungsgeschichte, Geschlechterverhältnisse, Neonazismus / Rassismus, Gesellschaftstheorie, Partizipation / Bürgerrechte, Parteien / Wahlanalysen
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Österreichische Verhältnisse?
Demonstration gegen eine FPÖ-Regierungsbeteiligung auf dem Ballhausplatz in Wien am 9. Januar 2025. Nachdem vor drei Tagen der Bundespräsident dem Herbert Kickl von der FPÖ den Auftrag zu einer Regierungsbildung gab, rief das Österreichische Netzwerk Zivilgesellschaft zu einer Demonstration auf. Dem Aufruf folgten rund 25.000 Menschen. Foto: C.Stadler/Bwag/wikimedia

Vortrag und Diskussion mit Benjamin Opratko

FPÖ-Chef Herbert Kickl ist doch nicht österreichischer Bundeskanzler geworden, obwohl er die Wahl gewonnen hatte und die konservative ÖVP sich auf Koalitionsgespräche mit den Rechtsextremen eingelassen hat. Das Land wird nun von einer Zweckkoalition aus Konservativen, Sozialdemokraten und Liberalen regiert. Die demokratischen Kräfte haben damit ein wenig Zeit gewonnen, um herauszufinden, wie die Machtübernahme der extremen Rechten gestoppt werden kann.

Was sind die Gründe für den scheinbar unaufhaltsamen Aufstieg der FPÖ? Woran ist das „Projekt Volkskanzler“ von Herbert Kickl vorerst gescheitert? Worin gleichen, worin unterscheiden sich FPÖ und AfD? Drohen österreichische Verhältnisse demnächst auch in Deutschland? Diese Fragen diskutieren wir mit dem österreichischen Politikwissenschaftler Benjamin Opratko.

 

Dr. Benjamin Opratko ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie und kulturelle Organisation der Leuphana Universität Lüneburg und Redakteur der in Wien erscheinenden Zeitschrift Tagebuch.

 

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg

Telefon: 040 28003705

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