Zum Hauptinhalt springen

4. September 2026: Diskussion/Vortrag : Nicht zum Nulltarif

Finanzbedarfe einer umfassenden Verkehrswende und Ansätze der Gegenfinanzierung

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

IG Metall
Alte Jakobstraße 149
10969 Berlin

Zeit
04.09.2026, 18:00 - 19:30 Uhr
Themenbereiche
Arbeit / Gewerkschaften, Sozialökologischer Umbau, Spurwechsel
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Nicht zum Nulltarif
IMAGO / Arnulf Hettrich

Viele Konzepte für eine gerechte Mobilitätswende scheitern nicht nur am mangelnden politischen Willen und unterbesetzten Planungs- und Verwaltungskapazitäten, sondern vor allem an der Finanzierung. Eine gerechte Mobilitätswende ist nicht zum Nulltarif zu haben.

Der Ausbau des Nah- und Schienenverkehrs, gute Arbeitsbedingungen, bezahlbare Fahrpreise (bis hin zum Nulltarif im ÖPNV) sowie neue Produktionskapazitäten brauchen erhebliche Investitionen und finanzielle Mittel. Wer eine gerechte Mobilitätswende will, muss daher viel stärker auch die Frage der Umverteilung oder besser gesagt, des „Rückverteilens“ stellen.

Doch, wie hoch ist eigentlich der Finanzierungsbedarf? Und wie könnten diese Mittel aufgebracht werden – und durch wen? Die hier vorliegende Studie klärt Finanzbedarfe einer umfassenden Verkehrswende und entwirft Ansätze einer möglichen Gegenfinanzierung.

Es gilt Machtressourcen praktisch zu bündeln, von Gewerkschaften wie Ver.di, EVG und die IG Metall, ebenso wie Umweltbewegungen wie BUND oder Fridays for Future, den Paritätischen Gesamtverband, linke Parteien und Bewegungen etc. Trotz bestehender Differenzen, kann die Finanzierungsfrage viel Gemeinsamkeit stiften. Wir diskutieren, inwiefern die vorliegende Studie dafür gute Argumente liefert, für eine gemeinsame sozial-ökologische (Klassen-)Praxis.

Vorstellung der gleichnamigen Studie von Hendrik Sander und Carl Waßmuth, im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung, vorgestellt von Hendrik Sander.

Mit Kommentaren von Andreas Schackert (Bundesfachgruppenleiter Busse verdi) und Benjamin Hoff (Leiter IG Metall Grundsatzabteilung), Moderation: Nina Schlosser (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Standort

Kontakt

Dr. Mario Candeias

Referent für sozialistische Transformationsforschung, linke Strategien und Parteien, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310179

Ähnliche Veranstaltungen

Angriff auf den Sozialstaat, 22 September 2026

: Diskussion/Vortrag online

Berlin20:00 Uhr

Kettensäge oder Ketten bilden?

Zubetoniert?, 09 Oktober 2026

: Diskussion/Vortrag

Celle18:30 Uhr

Kosten, Schäden und Alternativen zur Zementproduktion

Zukunft der Industrie - Unsere Jobs sind mehr wert als ihre Profite , 31 Oktober 2026

: Tagung/Konferenz

Berlin11:00 Uhr

Industrie-Konferenz