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13. Oktober 2026: ausgebucht: Exkursion : Bildungsexkursion nach Sandbostel, Worpswede und Bremen

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Verschiedene Orte

Zeit
13.10.2026, 07:30 - 15.10.2026, 19:00 Uhr
Themenbereiche
Erinnerungspolitik / Antifaschismus, GK «Geschichte für die Zukunft»
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Die Veranstaltung ist leider ausgebucht.

Programm:

13.10.2026   

  • 07:30 Uhr Abfahrt Berlin-Hauptbahnhof per Reisebus
    Mit den Referenten Helmut Donat (Verleger) und Wolfgang Brauer (ehem. Kulturpolitischer Sprecher im Berliner AGH)
  • 14:00 Uhr Führung in der Gedenkstätte Lager Sandbostel
    Ende September 1939 brachte die Wehrmacht die ersten 3000 polnischen Kriegsgefangenen in das kurz zuvor nahe des niedersächsischen Dorfes Sandbostel eingerichtete Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlager (Stalag) Sandbostel. Bis zur Befreiung am 29. April 1945 durchliefen mehrere hunderttausend Gefangene aus der ganzen Welt das Lager. Ihre Behandlung war in völkerrechtlichen Verträgen geregelt, doch waren Verstöße bei allen Gefangenengruppen an der Tagesordnung. Den sowjetischen Soldaten, die ab Oktober 1941 nach Sandbostel kamen, verweigerte die Wehrmacht aus ideologischen Gründen jeglichen Schutz durch das Völkerrecht. Tausende von ihnen starben an Hunger und Krankheiten. Eine der zentralen Aufgabe des Kriegsgefangenenlagers war die Bereitstellung von Arbeitskräften. Bisher sind über 1.100 Arbeitskommandos im gesamten Elbe-Weser-Dreieck bekannt. Im April 1945 deportierte die SS etwa 9500 Häftlinge aus dem Hauptlager und aus Außenlagern des KZ Neuengamme nach Sandbostel. Etwa 3000 von ihnen starben an Seuchen, an Erschöpfung oder durch Gewalttaten der Wachmannschaften. Nach der Befreiung durch die britische Armee am 29. April 1945 und umfangreichen Rettungs- und Versorgungsmaßnahmen wurde das Lager zunächst als britisches Internierungslager genutzt, anschließend als Gefängnis, als Lager für DDR-Flüchtlinge, als Bundeswehrdepot und als Gewerbegebiet. Seit 2007 ist ein Teil des Geländes Gedenkstätte.

Der Abend steht zur freien Verfügung.
Übernachtung im 4* Hotel in der historischen Bremer Altstadt

14.10.2026

  • 8:45 Uhr Abfahrt nach Worpswede 
  • Programmpunkte vor Ort: Führung im Museum Barkenhoff, Führung durch Worpswede inklusive Zionskirche und Friedhof, Mittagessen und Torfkahnfahrt (Torfkähne bilden ab Mitte des 18. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts die einzigen Verkehrsmittel im Teufelsmoor. Unterwegs auf den vielen kleinen Wasserstraßen prägen sie mit ihren schwarzen Eichenholzbooten und den braunen Segeln das Landschaftsbild. Die Torfbauern staken, treideln und segeln mit ihrer Fracht oft mehrere Tage bis nach Bremen).

Übernachtung im 4* Hotel in der historischen Bremer Altstadt

15.10.2026

  • 10:00 Uhr  Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz - Eine geführte Besichtigung.
    Wo und wie ist die KI uns nützlich? Zu welchen Zwecken wird sie heute schon eingesetzt? Im Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in Bremen betreten Sie unter fachkundiger Leitung einmalige Forschungslabore und Roboter-Testumgebungen wie die maritime Explorationshalle und das Virtual Reality Lab mit seiner interaktiven 3-D-Umgebung. Spannend zu erfahren, inwieweit auch die Natur hier Vorlage sein kann, wie zum Beispiel bei der übermannshohen Gottesanbeterin oder einem Roboter-Affen. Hier im Robotics Innovation Center werden Roboter für den Einsatz unter Wasser, auf dem Mond oder im Gesundheitswesen entwickelt und getestet.
  • ca. 13:00 Uhr Rückfahrt nach Berlin

Kosten: 399 Euro pro Person / inklusive 2 Übernachtungen im 4*Hotel in Bremen, Busfahrt, Eintritte in alle Museen und Institutionen sowie Führungen laut Programm & Torfkahnfahrt in Worpswede

Programmänderungen ggf. möglich.

Anmeldung erforderlich unter: michaela.klingberg@rosalux.org

Kontakt

Michaela Klingberg

Kulturforum, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310 160

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