Beschreibung
Der Film zeichnet das Porträt einer von den Wirrungen der Weltgeschichte zerrissenen Familie zwischen Deutschland, Mosambik und Südafrika. Im Zentrum steht die afrodeutsche Sarah. Sie will ihrer Tochter Luana Beziehungen ermöglichen, die ihr als Kind fehlten. Deshalb reist sie mit ihr ins südliche Afrika, wo ihr eigener Vater und der Kindsvater auf sie warten. Währenddessen erinnert sich Sarahs Vater Eulidio an die fast vergessene Geschichte der mosambikanischen DDR-Vertragsarbeiter.
Im Anschluss an die Filmvorführung besteht zunächst die Gelegenheit zu einem Gespräch mit der Regisseurin Brenda Akele Jorde.
Darauf folgt die Gesprächsrunde „Zerbrochenes Land, zerbrochene Familien?“, die sich mit den Auswirkungen des Endes der DDR auf Familien mit internationalen Wurzeln – mit besonderem Fokus auf Mosambik – auseinandersetzt. Mitglieder des Mosambikanischen Vereins geben dabei einen Überblick über die gesellschaftliche Situation der frühen 1990er Jahre und berichten zudem von persönlichen Erfahrungen.
Gemeinsam mit dem Mosambikanischen Verein in Thüringen e.V.
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