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12. Oktober 2026: Diskussion/Vortrag : Möglichkeiten und Grenzen für eine Rätebewegung

Von den spanischen Basiskomitees der 1930er bis ins heutige Rojava – und darüber hinaus?

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

FMP1
Salon, 1.OG
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

Informationen zur Zugänglichkeit und Barrierefreiheit

Zeit
12.10.2026, 19:00 - 21:00 Uhr
Themenbereiche
Deutsche / Europäische Geschichte, Parteien- / Bewegungsgeschichte
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Möglichkeiten und Grenzen für eine Rätebewegung

In bestimmten historischen Situationen eröffneten sich für Rätebewegungen immer wieder neue Gestaltungsräume: Menschen nutzten die Gelegenheit, in Selbstorganisation neue Modelle gesellschaftlichen Zusammenlebens zu entwickeln. Mit zeitlichem Abstand betrachtet, erscheinen sie oft in der Gestalt historischer Übergangsphänomene von der einen zu einer anderen Ordnung. Zumeist verschwinden sie nach nur kurzer Zeit, zerschlagen von außen oder gescheitert an inneren Widersprüchen.

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Auf Grundlage aktueller Buchveröffentlichungen diskutiert unser Podium die Grenzen, aber auch die Möglichkeiten verschiedener Rätebewegungen in Vergangenheit und Gegenwart. Damit verbunden ist ebenso der Anspruch, aus der Kenntnis dieser Beispiele einen geschärften Blick für die Chancen einer künftigen Rätebewegung zu gewinnen.

Mit:

  • Christoper Wimmer, Soziologe und Autor. Er forscht zu sozialer Ungleichheit, Armut, Marginalisierung und zur Theorie und Praxis linker Bewegungen. In seinem Buch im Karl Dietz Verlag publizierten Buch „Alles muss man selber machen“ (Karl Dietz Verlag, 2026) geht er der Frage nach, was wir von den Rätebewegungen vergangener und heutiger Tage lernen können – für eine selbstverwaltete und demokratische Gesellschaft, die nicht nur auf dem Papier steht, sondern im Alltag gelebt wird.
  • Thomas Stölting, Literaturwissenschaftler und Soziologe. Hat an verschiedenen Theatern gearbeitet, war in Hamburg Kommunalpolitiker, lebte viele Jahre in Spanien und seitdem in Berlin. Sein Buch „Franco muss vergessen werden“ (Mandelbaum, 2026) handelt davon, wer die konterrevolutionäre Gewalt forcierte, und es zeigt exemplarisch, an welche Grenzen Rätebewegungen (immer wieder?) stoßen.
  • Moderation: Rhena Stürmer, Historikerin. Ihre mehrfach preisgekrönte Promotionsarbeit „Jenseits des Bolschewismus“ (Wallstein, 2025) behandelt Lebenswege Weimarer Linkskommunist*innen, die zwischen den Systemen des 20. Jahrhunderts mit ihrer revolutionär-demokratischen Haltung die politischen Systeme ihrer Gegenwart herausforderten.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Münzenbergforum Berlin.

Die Teilnahme ist kostenfrei, aus organisatorischen Gründen wird um vorherige Anmeldung gebeten.

Standort

Informationen zur Zugänglichkeit und Barrierefreiheit

Zugänglichkeit
  • Rollstuhlgerechter Zugang
  • Fahrstuhl rollstuhlzugänglich
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Öffentlicher Nahverkehr
  • Barrierefreie Parkplätze

Kontakt

Dr. Uwe Sonnenberg

Referent für Zeitgeschichte und Geschichtspolitik, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310 425

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