7. Oktober 2022 Tagung/Konferenz Vergesellschaftung

Strategien für eine demokratische Wirtschaft

Information

Veranstaltungsort

TU-Berlin

Zeit

07.10.2022, 13:00 - 09.10.2022, 15:00 Uhr

Themenbereiche

Commons / Soziale Infrastruktur, Wirtschafts- / Sozialpolitik

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Vergesellschaftung

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Ob Klimakatastrophe oder globale Ungerechtigkeit, ob Mietenwahnsinn, Pflegenotstand oder Krieg: die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sind zahlreich. Und die Frage, welche Lösungswege und Entwicklungspfade eingeschlagen werden (können), ist häufig mit Eigentumsfragen verknüpft: zählen nur die Interessen von einigen Wenigen und können diese den Entwicklungspfad durch ihre Eigentumstitel bestimmen oder gelingt es, neue Wege im Interesse der Allgemeinheit einzuschlagen, etwa um den Planeten – zur Not auch gegen bestehende Profitinteressen – bewohnbar zu halten?

Wir müssen also (wieder) reden: Über Vergesellschaftung, allgemeiner gesagt über verschiedene Wege und Strategien hin zu einer demokratischen Wirtschaft, die am Gemeinwohl ausgerichtet ist und das bedeutet: Die sozial- und klimagerecht ist und dafür umsteuert in Produktions- und Lebensweisen, hin zu mehr Gerechtigkeit und weg von Ressourcenverschwendung und Wachstumswahn.

Ob im Verkehrswesen, im Gesundheitssektor bzw. dem gesamten care-Bereich, der Energieversorgung, beim Wohnen, in der Industrie oder in der kommunalen Daseinsvorsorge - wir müssen wirtschafts-, finanz- und verteilungspolitisch andere Wege einschlagen. Und das geht nicht ohne Prozesse der Vergesellschaftung und Demokratisierung. Doch wie kann das gelingen?

Mit der Konferenz «Vergesellschaftung: Strategien für eine demokratische Wirtschaft» laden wir Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen, Gewerkschafter*innen, Politiker*innen und viele mehr ein, radikale Perspektiven auf die Gegenwart für eine bessere Zukunft einzunehmen. Wir wollen vergangene Erfahrungen reflektieren und große Fragen einordnen, aber vor allem strategische Ansätze finden, Bündnisse knüpfen oder stärken und gemeinsam die Eigentumsfrage neu stellen – so, wie es «Deutsche Wohnen und Co. enteignen» erfolgreich vorgemacht hat.

Das Programm wird in Kürze veröffentlicht.

Mit: Sabine Nuss, Bini Adamczak, Ulrich Schneider, «Deutsche Wohnen & Co enteignen», Dierk Hirschel, Janine Wissler, Dominik Pietron, Nina Scholz, Kalle Kunkel, Julia Fritzsche, Franziska Wiethold, Alex Demirovic, Rabea Berfelde, Daniel Loick, Katalin Gennburg, Jan Groos, Silke van Dyk, Barbara Fried, Franziska Drohsel, «Fridays for Future», Lisa Mittendrein, Cara Röhner, Andrej Holm, Lia Pollotzek «Hamburg enteignet», Raul Zelik, James Muldoon, Tim Wihl, Jenny Stupka, Mario Candeias, Ulrike Hamann, Ilhan Kellecioglu, Michael Buckmiller, Caren Lay, «RWE und Co. Enteignen», Julia Dück, Markus Wissen, Nadja Rakowitz, Sebastian Friedrich, «Bündnis ÖPNV braucht Zukunft», Axel Troost, Jessica Valdez, Peter Bescherer, Rita Silva, Ulrike Eifler, Chandan Kumar, Felix Wiegand, Uwe Witt, Gisela Notz, Ralf Hoffrogge, Friederike Habermann, Jakob Heyer, Manuela Zechner, Knut Unger, Christoph Sorg, Stefan Meretz, Lisa Vollmer, Daniela Gabor, Jacob Blumenfeld, Eniko Vincze, Bana Mahmood, u.v.m.

Kontakt

Moritz Warnke

Referent soziale Infrastruktur und verbindende Klassenpolitik, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 43310 165