6. Juni 2019 Diskussion/Vortrag Eigensinn im Bruderland

Wie Migrant*innen in der DDR lebten

Information

Veranstaltungsort

Aquarium
Skalitzer Str. 6
10999 Berlin

Zeit

06.06.2019, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Deutsche / Europäische Geschichte, Arbeit / Gewerkschaften, Migration / Flucht

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Eigensinn im Bruderland

In die DDR wanderten Menschen ein – auch wenn das nicht beabsichtigt war. Studierende, politische Emigrant*innen, Kommunist*innen aus verschiedenen Ländern, vor allem aber Arbeiter*innen aus «Bruderländern» kamen und brachten unterschiedliche Erwartungen auf das Leben im Sozialismus mit.

Acht Migrant*innen aus verschiedenen Ländern berichten in der Webdokumentation von ihrem beruflichen und persönlichen Alltag in der DDR. Hintergrundtexte, Behörden- und Stasiberichte beleuchten Interessen und Konflikte. Auf dem Eigensinn der Migrant*innen, ihren individuellen Versuchen und gemeinsamen Strategien, das eigene Leben in der DDR zu leben, liegt der Fokus der Dokumentation.

Podiumsdiskussion mit einigen Protagonist*innen:

  • Ibraimo Alberto (ehemaliger Vertragsarbeiter)
  • Orquídea Chongo (ehemalige Vertragsarbeiterin)
  • Kadriye Karcı (ehemalige politische Emigrantin)
  • Thinh Nguyen Do (ehemaliger Vertragsarbeiter)
  • Dr. Patrice Poutrus (Historiker)

Moderation: Angelika Nguyen
Grußworte: Petra Pau und Dr. Sabine Kuder

Ein Projekt des Zentrums für Antisemitismusforschung TU Berlin und out of focus filmproduktion. Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Standort

Kontakt

Britta Becker

Projektmanagerin südliches Afrika, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 (0)30-44310-403