23. Oktober 2018 Lesung/Gespräch Das Widerstandsrecht unterdrückter Völker

Am Beispiel von Palästina und Israel

Information

Veranstaltungsort

Galerie "Lebende Wände"
Hauptstr.2
41236 Mönchengladbach

Zeit

23.10.2018, 19:00 - 21:30 Uhr

Themenbereiche

Palästina / Israel, Naher Osten

Zugeordnete Dateien

In trauriger Regelmäßigkeit berichten die Medien von oft militanten palästinensischen Protesten gegen die israelische Besetzung des Westjordanlandes oder die Blockade des Gaza-Streifens, von Raketenangriffen der Hamas auf Israel und von Militärschlägen der IDF mit vielen Opfern auf beiden Seiten. Es sind Folgen eines seit Jahrzehnten dauernden Konfliktes um die Staatsgründung Israels und die verhinderte Staatsgründung Palästinas. Aber welche Formen von Widerstand gegen die Besatzung sind legitim? Die Fragestellung wird kontrovers wahrgenommen. Einerseits wird das Widerstandsrecht allgemein bejaht; im palästinensischen Fall aber häufig in Frage gestellt. Andererseits wird eine Kritik an der israelischen Besatzungs- und Siedlungspolitik oftmals als struktureller Antisemitismus bezeichnet.
 
Welche völkerrechtliche Grundlage hat das Widerstandsrecht unterdrückter und besetzter Völker? War der Widerstand des Viet Cong gegen die Besatzermacht USA gerechtfertigt? Kann Kritik an der israelischen Besatzungspolitik als antisemitisch bezeichnet werden?

Ein Streitgespräch mit Inge Höger ehem. MdB und Landesvorsitzende DIE LINKE NRW und Sebastian Merkens, Kreissprecher DIE LINKE, Mönchengladbach


In Kooperation mit dem Rosa-Luxemburg-Club Mönchengladbach

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