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4. November 2026: Diskussion/Vortrag : Der 9. November

Ein deutscher Merk-Tag zwischen Revolution und Pogrom

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Clara-Zetkin-Haus
Gorch-Fock-Str. 26
70619 Stuttgart

Zeit
04.11.2026, 19:00 - 21:00 Uhr
Themenbereiche
Erinnerungspolitik / Antifaschismus
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Referent: Der Historiker und Publizist Erhard Korn ist aktiv in der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg.

Am 9. November 1918 stürzte die auf dem Schlossplatz demonstrierende Stuttgarter Arbeiterschaft auch in Württemberg die Militärmonarchie und rief die demokratische und sozialistische Republik aus. Der Kaiser dankte ab.
Doch bald planten reaktionäre Eliten eine Beseitigung der Republik. Am 9. November 1923 scheiterte Adolf Hitlers erster Versuch, die Ergebnisse der Novemberrevolution durch einen Putsch in München rückgängig zu machen. Zehn Jahre später konnte er seinen Sieg feiern, der SA-Terror wurde legalisiert. Und am 9. November 1938 brannten die Synagogen, Arbeiterbewegung und „hebräische Volksverderber“ wurden von Hitler als „Novemberverbrecher“ diffamiert.
Am 9. November 1989 öffneten sich auf Druck der Bürgerbewegung die Grenzen der DDR, viele Menschen hofften auf eine demokratische und soziale Erneuerung. Doch am 9. November 2026 erleben wir erneut einen unvorstellbaren Aufstieg des rechten Nationalismus.
Der 9. November wird oft als deutscher Schicksalstag bezeichnet. Doch waren diese Ereignisse wirklich „Schicksal“ – oder gab und gibt es Alternativen?

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Telefon: +49 711 99797090

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