Beschreibung
Mit Marit Gronwald (Fachreferentin für Gesundheit und Klima bei der Landeshauptstadt Dresden) und Dr. Dolores Mieth (aktiv bei Health for Future Dresden und Fachärztin für Pneumologie, Allergologie und Innere Medizin)
Hitze ist nicht nur unangenehm – sie kann lebensbedrohlich sein. Bedingt durch den Klimawandel nehmen Hitzeperioden zu und jährlich sterben bereits jetzt allein in Deutschland tausende Menschen infolge extremer Hitze.
Dabei trifft Hitze nicht alle gleich – oft sind es die, die ohnehin am stärksten belastet sind: Menschen mit geringem Einkommen, ältere Menschen, Schwangere, Kinder oder Menschen ohne festen Wohnsitz. Diese Ungleichheit verdeutlicht, wie Klimawandel und soziale Faktoren zusammenwirken und die gesundheitlichen Risiken für benachteiligte Gemeinschaften erheblich erhöhen.
Marit Gronwald, Fachreferentin für Gesundheit und Klima bei der Landeshauptstadt Dresden, gibt einen Überblick über die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels, insbesondere der damit einhergehende Erwärmung, und führt in das Konzept der Umweltgerechtigkeit – also die ungleiche Verteilung von Umweltbelastungen – ein. Zudem zeigt sie auf, was das konkret für Dresden bedeutet und welche ungleichen Gesundheitsrisiken es in Dresden gibt.
Ergänzt wird der Beitrag durch die zivilgesellschaftliche Perspektive. Hiefür wird Dr. Dolores Mieth, welche bei Health for Future Dresden aktiv ist, zivilgesellschaftliche Organisationen und Einflussmöglichkeiten zum Thema vorstellen.
Anschließend diskutieren wir: Welche wirksamen Maßnahmen gibt es? Was wird bereits getan? Was braucht es noch für wirksamen Hitzeschutz und Umweltgerechtigkeit?
* Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
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