Beschreibung
Weshalb wählen viele arme Menschen rechte Parteien, obwohl sie ganz offen ankündigen, Sozialleistungen kürzen zu wollen? Und weshalb wählt die Mittelschicht links oder grün, obwohl deren Pläne zur Steuererhöhung ihren wirtschaftlichen Interessen widersprechen?
Wenn die linke Parteien und Bewegungen größere Teile der Gesellschaft für ihre Ideale gewinnen wollen, dann müssen sie neben Argumenten auch über diese Ideale sprechen!
In diesem Seminar besprechen und lernen wir, wie politischen Anliegen so beschrieben werden können, dass sie gut von der Bevölkerung verstanden werden. Dabei geht es nicht um kurzfristige rhetorische Tricks, sondern um die langfristig erfolgreiche Vermittlung dessen, wofür wir eigentlich stehen und wo wir mit der Gesellschaft zukünftig hinwollen.
Trainer:innen:
Katharina Schlaack, examinierte Pädagogin, hat langjährige Erfahrung in sehr heterogenen Arbeitsfeldern und Zielgruppen, von zweistündigen Vorträgen bis mehrwöchigen Workshops, für Lehrkräfte, soziale Bewegungen, Eine-Welt-Aktiven, Landes- und Kommunalpolitiker:innen und Umweltaktivist:innen.
Dr. Mattes Sarcander, Medienpädagoge, hat in seiner Dissertation das Framing nach Lakoff und Johnson für die Entwicklung einer Wirkungstheorie zur politischen Bildung mit Hilfe von Computerspielen verwendet.
Zusammen führen sie seit mehreren Jahren gemeinsam für diverse Zielgruppen Weiterbildungen im politischen Framing durch.
Seminarzeiten:
Freitag, 20. und Samstag, 21.03.2026
Weitere Informationen folgen in Kürze.
Die Veranstaltung von Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen ist Teil der Reihe "Politisch was bewegen! Weiterbildung fürs Engagement in Niedersachsen".
Kontakt
Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen
E-Mail: kontakt@rls-nds.de
Telefon: +49 511 2790934