11. Januar 2020 Workshop materializing feminism

Positionierungen zu Ökonomie, Staat und Identität

Information

Veranstaltungsort

Centro Sociale
Sternstraße 2
20357 Hamburg

Zeit

11.01.2020, 11:00 - 17:00 Uhr

Themenbereiche

Geschlechterverhältnisse, Kapitalismusanalyse

Zugeordnete Dateien

Der Workshop ist bereits voll - eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich!

Feministische Themen sind im Mainstream angekommen: Das Aufbegehren gegen Sexismus wird zunehmend salonfähig, Feminismus verkauft sich nicht nur auf T-Shirts, vielmehr sind Frauenförderung und Gleichstellung zu Anliegen staatlicher Politik geworden. Dieser Erfolg ist genauso begrüßenswert wie ambivalent, da soziale Ungleichheit durch die Zurichtungen kapitalistischer Verwertungslogik ausgeblendet oder sogar verschärft wird.

Der Workshop stellt diese widersprüchliche Konstellation feministischer Politik und Praxis an den Ausgangspunkt. Hierfür werden theoretischen Strömungen feministischer Gesellschaftstheorie der letzten 50 Jahre gemeinsam erarbeitet, die in je eigener Weise das Verhältnis von Feminismus und Kapital aufnehmen. Weiterhin soll auf die Gegenwart lokaler sozialer Kämpfe hin diskutiert werden.

Grundlage des Workshops sind auch die Debattenbeiträge des 2018 im Unrast Verlag erschienen Buches „materializing feminism“ in dem die Herausgeber*innen eine Begegnung von queeren und materialistischen Feminismen betreiben.

Workshopleitung: Anna Stiede (Berlin)

Eine Anmeldung ist erforderlich: anmeldung@rls-hamburg.de

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Standort

Kontakt

Andreas Merkens

Referent für politische Bildung / Studien- und Bildungsreisen, Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg

Telefon: +49 40 28003709