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24. Februar 2026: Diskussion/Vortrag : Faszination Mittelerde

Antisemitismus, Rassismus und Utopie im Werk von J.R.R. Tolkien

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Veto
Magdeburger Allee 180
99089 Erfurt

Zeit
24.02.2026, 19:00 - 21:00 Uhr
Themenbereiche
Neonazismus / Rassismus
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Es gibt da dieses Epos, mit dem ein verschrobener alter Professor eine nordische Mythologie erzählt. Die Bösen sind dunkel und kommen aus dem Osten, Moderne und Industrialisierung werden als zersetzende Bedrohung dargestellt und Frauen haben so gut wie keine Sprechrolle – außer in den Filmen, wo man halt eine Liebesgeschichte braucht. Dennoch können wir uns nicht der Faszination von J.R.R. Tolkiens Werk entziehen. Deswegen sprechen wir bei der Veranstaltung über das Leben und die Motive des Autors, bieten einen kleinen Überblick über die Mythologie seines Werks und diskutieren antisemitische und rassistische Motive darin – ohne zu vergessen, dass in der Überhöhung der gemeinschaftlichen, naturverbundenen Idylle des Auenlands auch ein Stück Utopie aufscheint. Letztlich geht es darum, zu begreifen, was uns an Mittelerde fasziniert und wieso auch Techno-Libertäre davon begeistert sind.

Gemeinsam mit Ge.Bi.s.S. e.V.

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen

Telefon: +49 361 5504115

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