20. August 2018 Diskussion/Vortrag Den schwarz-blauen Rechtsruck stoppen

Österreich als Vorbild für CDU und AfD in Deutschland und Thüringen?

Information

Veranstaltungsort

Café Nerly
Marktstraße 6
99084 Erfurt

Zeit

20.08.2018, 19:30 - 21:30 Uhr

Themenbereiche

Neonazismus / Rassismus, Mitteleuropa

Zugeordnete Dateien

Ziel der Veranstaltung ist es, einerseits die Auswirkungen der Schwarz-Blauen Koalition in Österreich auf die gesellschaftliche und politische Linke zu umreißen. Dabei stehen Konsequenzen für parlamentarische Initiativen und gesetzgeberische Mehrheitsbildungen im Fokus, wie auch Verschiebungen in Bezug auf den Gesamtdiskurs in außerparlamentarischen Arenen.

Andererseits soll diese Bestandsaufnahme ins Verhältnis zum Einzug der extremen Rechten in die bundesrepublikanischen Parlamente und zu deren spüren Folgen gesetzt werden; wie bspw. völkisch-rassistische Reden und Propaganda, rechtspopulistische Politikstrategien, die Vereinnahmung der sozialen Frage - und der Rechtsruck der CDU/CSU. Deren Hinwendung zur Schwarz-Blauen Koalition in Österreich als Vorbild für künftige Regierungsoptionen soll Kristallisationspunkt der Vorträge und Anlass für die anschließende Diskussion sein.

Im Ergebnis sollen mit dieser Transferanalyse schlaglichtartig Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen beiden Ländern skizziert werden, um linke und antifaschistische Perspektiven und Strategien für die parlamentarische und außerparlamentarische Arbeit anzubieten.

Referent*innen

Michael Bonvalot (Journalist aus Österreich) blickt auf die Entwicklungen in Österreich unter Schwarz-Blau.

Martina Renner (MdB DIE LINKE) blickt auf die AfD in Deutschland und die gesellschaftliche und politische Verschiebung nach Rechts vor allem auch mit Blick auf CDU/CSU.

Christian Schaft (MdL DIE LINKE) übernimmt die Moderation.

Standort