13. August 2020 Exkursion Bismarck und die Hamburger*innen

Welche Alternativen gab es zur Bismarckschen Reichseinigung und Kolonialpolitik? Ein Rundgang um den Rathausmarkt

Information

Veranstaltungsort

Rathausmarkt
20354 Hamburg

Zeit

13.08.2020, 18:00 - 20:00 Uhr

Themenbereiche

Deutsche / Europäische Geschichte, Parteien- / Bewegungsgeschichte, Soziale Bewegungen / Organisierung, Globalisierung, Stadt / Kommune / Region, Engels 200

Kosten

Normalpreis: 5,00 €

Zugeordnete Dateien

Bismarck und die Hamburger*innen
Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches Gemälde von Anton von Werner (1885)

Nach dem Tod Otto von Bismarcks setzten Hamburger Bürger ihm ein großes Denkmal in Form einer Rolandfigur auf den Stintfang – ein Denkmal, das gerade aufwändig restauriert wird.

Ist Bismarck zurecht ein Denkmal gesetzt worden oder verleugneten die Hamburger Bürger dabei ihre bisherige Selbständigkeit, republikanische Gesinnung und militärische Selbständigkeit? Auf den Spuren von Karl Marx, Friedrich Engels und der Verleger Julius Campe und Otto Meißner stellt Jürgen Bönig Orte in Hamburg vor, wo Alternativen zum obrigkeitsstaatlichen Weg zur Reichseinigung und bevormundenden Umgangs mit der Bevölkerung formuliert worden sind.

Jürgen Bönig
, Technikgeschichtler und Autor des Buches Karl Marx in Hamburg, Der Produktionsprozess des „Kapital“  von 2017 führt in 90 min an die Orte, wo Heinrich Heine, Karl Marx, Friedrich Engels, Otto Meißner und andere die Welt verändern halfen

Während des Rundgangs stellen wir den Teilnehmer*innen eine Audio-Guide-Anlage zur Verfügung. Aus hygienischen Gründen bitten wir, nach Möglichkeit einen eigenen Kopfhörer mit 3,5 mm Klinken-Stecker mitzubringen.

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich!
Bitte obenstehendes Anmeldeformular ausfüllen und senden an: anmeldung@rls-hamburg.de

Teilnahmegebühr: 5€ (wird vor Ort eingesammelt).

In Kooperation mit dem VSA-Verlag. Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

 

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg

Telefon: 040 28003705