Beschreibung
Nach dem Rückzug Spaniens aus seiner ehemaligen Kolonie Spanisch-Sahara begann Marokko 1975, die rohstoffreichen Gebiete der Westsahara zu annektieren. Die Befreiungsbewegung der Sahrauis (Frente Polisario) wehrte sich bewaffnet gegen die Besatzung und kämpft seitdem für die Unabhängigkeit der Westsahara. Ein Großteil der sahrauischen Bevölkerung musste vor den marokkanischen (und zeitweise auch mauretanischen) Truppen in das benachbarte Algerien fliehen, wo auch ein halbes Jahrhundert später immer noch 180.000 Sahrauis in Flüchtlingslagern leben.
Der Film blickt auf den Konflikt aus Sicht der vertriebenen Sahrauis und dokumentiert ihre schwierigen Lebensbedingungen in dieser unwirtlichen Region der Sahara. Sie warten auf die Einlösung von Versprechen der UN und der europäischen Länder. Das ihnen nach internationalem Recht zustehende Unabhängigkeitsreferendum wird bis heute verschleppt. Seit 2020 sprechen in der Westsahara auch wieder die Waffen.
Anschließend an den Film laden wir euch herzlich zum Plauschen ein. Mohamed Abba Badati, Vertreter der Polisario in Bayern und Sachsen war ebenfalls am Film beteiligt und wird als Referent und Experte bei dieser Veranstaltung zu Gast sein.
Während der Veranstaltung bieten wir bei Bedarf eine Verdolmetschung in Arabisch bzw. Englisch an.
Gemeinsam mit Junge Medien Erfurt
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