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10. Oktober 2026: Workshop : Konflikte demokratisch lösen

„Betzavta“: Ein offenes Demokratietraining

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Bahnhof Langendreer
Wallbaumweg 106
44894 Bochum

Zeit
10.10.2026, 10:30 - 16:30 Uhr
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Konflikte demokratisch lösen
Bild: David Palma / Unsplash

Wie können wir Konflikte demokratisch lösen?

Demokratie klingt gut – da sind sich unterschiedlichste Parteien und Personen erstaunlich einig. Wer geht schon als „Antidemokrat*in“ auf die Straße? Aber was genau heißt das eigentlich, „demokratisch“ zu sein und auch so zu handeln?

Im Rahmen dieses Workshops werden wir uns nicht in langen Diskussionen um verschiedene Demokratiebegriffe verlieren, sondern uns selbst in praktischen Übungen darin ausprobieren und erleben, Entscheidungen demokratisch(er) zu treffen.

Als Basis gilt die Grundannahme, dass alle Menschen ein gleiches Recht auf freie Entfaltung haben. Soweit, so gut, aber was bedeutet das ganz konkret und wie lösen wir Konflikte, wenn sie auftauchen?

Im Workshop werden „Betzavta“ - Methoden angewandt. „Betzavta“ ist ein Demokratie-Lernansatz und stammt aus der israelischen Friedenspädagogik.

Für den Workshop kannst du dich hier anmelden:
https://bahnhof-langendreer.de/betzavta-workshop

Über die Referent:innen Carla Schwer und Lukas Eckl

Carla macht freiberuflich politische Bildungsarbeit. Sie hat Sozial-, Medien- und Politikwissenschaften studiert und führt seit 2017 Workshops mit unterschiedlichen Zielgruppen durch. Als Bildungsreferentin arbeitete sie bisher in Demokratieförderprojekten zu Antidiskriminierungsarbeit. Ihre aktuellen Schwerpunkte: Politische Bildung mit Gefühl, Gemeinschaftsbildung, Dialog und demokratische Entscheidungsprozesse. Als „Betzavta“-Trainerin begleitet sie Gruppen bei der eigenen alltagsbezogenen Auseinandersetzung mit demokratierelevanten Dilemmata.

Lukas hat Soziale Arbeit studiert und arbeitet aktuell bei der Johanniter-Unfall-Hilfe. Seit 2024 begleitet er als Bildungsreferent und „Betzavta“-Trainer vor allem Gruppen im schulischen Kontext. Mit Empathie und Entschleunigung versucht er den Gruppen diskriminierungssensibel, offen und selbstreflektiert zu begegnen. Er setzt dabei bei alltagsbezogenen Fragen an, um demokratierelevante Themen sichtbar zu machen und Selbsterfahrung zu ermöglichen.


Eine Veranstaltung des Bahnhofs Langendreer in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0203 3177392