28. Mai 2026 Diskussion/Vortrag Jüdinnen und Juden in der internationalen Linken/ „Nichtjüdische“ Juden (I. Deutscher)…?

Persönlichkeiten und Strömungen (nicht nur) aus Frankfurt

Information

Veranstaltungsort

Gewerkschaftshaus
Wilhelm-Leuschner-Strasse 69-77
60329 Frankfurt am Main

Zeit

28.05.2026, 18:00 - 20:30 Uhr

Themenbereiche

Parteien- / Bewegungsgeschichte

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Jüdinnen und Juden in der internationalen Linken/ „Nichtjüdische“ Juden (I. Deutscher)…?

Nicht erst seit dem 7. Oktober 2023 erscheint es schwer vorstellbar, dass es eine lange gemeinsame Geschichte von jüdischer Emanzipationsbewegung und sozialistischer Arbeiter:innenbewegung gab. Diese war oft spannungsreich und widersprüchlich, doch gleichwohl in Europa, Nordamerika, Südafrika und anderen Ländern sehr ausgeprägt. Jüdinnen und Juden waren überproportional stark in den sozialistischen, kommunistischen und auch anarchistischen Strömungen und Organisationen vertreten.
Diese gemeinsame Geschichte wieder stärker in Erinnerung zu rufen ist Anliegen der Reihe „Jüdinnen und Juden in der internationalen Linken“, die Riccardo Altieri, Bernd Hüttner und Florian Weis für die Rosa-Luxemburg-Stiftung herausgeben. Der neue/ fünfte Band fokussiert die angeblich „nichtjüdischen“ Juden (so Isaak Deutscher).
Mehrere Beiträge in den bisher fünf erschienenen Bänden befassen sich auch mit Frankfurter Persönlichkeiten und Strömungen, so mit Jakob Moneta, Emil Carlebach, der Frankfurter Schule, der Jüdischen Gruppe in Frankfurt und Max Diamant. Über diese sozialistisch-gewerkschaftlichen Persönlichkeiten wollen wir mit Dalia Moneta, der Tochter Jakob Monetas, Yves Müller (Emil Carlebach) und mit Zarin Aschrafi (Frankfurter Jüdische Gruppe) sprechen.
Darüber hinaus wollen wir auch über andere Fragestellungen, Personen und Organisationen sprechen, die in der Reihe thematisiert werden.           
 
Mit:
- Peter Feldmann (Moderation, Sprecher Rosa-Luxemburg Club Frankfurt, Oberbürgermeister a.D.)
- Dr. Florian Weis (Historiker, RLS, Co-Herausgeber der Reihe „Jüdinnen und Juden in der internationalen Linken“)
- Dalia Moneta (ehem. Ltg. Sozialabteilung, Jüdische Gemeinde Frankfurt,Tochter von Jakob Moneta)
- Yves Müller (Mitbegründer des Zeithistorischen Arbeitskreises Extreme Rechte)
- Zarin Aschrafi (Autorin „Von Frankfurt nach Babylon. Eine Erfahrungsgeschichte jüdischer Intellektueller in der Bundesrepublik“)

Eine Veranstaltung von Verdi Frankfurt a.M. und Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

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Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

Telefon: 069 27135977