11. Februar 2019 Diskussion/Vortrag Die Bauhaus-Rezeption in SBZ/DDR

In der Reihe «Bauhaus Lectures».

Information

Veranstaltungsort

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Salon
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

Zeit

11.02.2019, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Deutsche / Europäische Geschichte, Kunst / Performance

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Die Bauhaus-Rezeption in SBZ/DDR

Das Bauhaus war in der DDR in seinem geistigen und materiellen Erbe auf unterschiedliche Weise präsent, zu Beginn vor allem durch das Wirken ehemaliger Bauhäusler, bald aber auch durch jüngere Generationen. Der Umgang mit diesem Erbe war immer politisch brisant, verbunden mit ideologisch aufgeladenen Fragen. Der Vortrag folgt der Chronologie und geht dabei auf die verschiedenen Gebiete ein – von der Architektur, dem Design über die Künste und Pädagogik bis zur Bauhausforschung und zu institutionellen Verbindungen. Die DDRBauhaus-Rezeption hat ihre eigene Geschichte.

Vortrag von Wolfgang Thörner.

 
Bauhaus Lectures

Kaum ein Jubiläum wirft bereits im Vorfeld so lange Schatten voraus, wie BAUHAUS 100. Der Deutsche Bundestag konstatierte 2015 exportweltmeisterlich: «Das Bauhaus gehört der Welt, aber es kommt aus Deutschland und ist einer der erfolgreichsten Exportartikel unserer Kulturgeschichte.» (Linke und Bündnisgrüne enthielten sich.) — Mit dem Bundestags beschluss im Rücken wurde der BAUHAUS VERBUND 2019 geschaffen, in Weimar, Dessau und Berlin werden DREI NEUE BAUHAUS-MUSEEN errichtet. BAUHAUS IMAGINISTA verlässt den nationalen Rahmen und versteht Moderne als kosmopolitisches Projekt, das durch transkulturellen Austausch entstanden ist und bis heute weiterwirkt. Mit den BAUHAUS LECTURES möchten das Bauhaus-Institut in Weimar und die Hermann-Henselmann-Stiftung Forschungsergebnisse zur Real- und Rezeptions geschichte des Bauhaus vorstellen. Vor neuen Herausforderungen stehend, braucht die Moderne neue kulturelle Verankerung und Perspektive. Die wechselvolle Bauhaus- Geschichte ist hierfür reich an Anregungen.

Standort

Kontakt

Stefan Thimmel

Referent für Wohnungs- und Stadtpolitik / Hermann-Henselmann-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310434